Momentan angesagt - in den letzten 7 Tagen

Das gefällt den Lesern – in den letzten 7 Tagen

  • N/A
Diese Seite mitgestalten Zum Forum
Zur StartseiteZu Cover-Finder.deInhalte auf Preisfieber.net bearbeitenHilfreiche Links

Kategorie ‘Usertest



Usertest: Castlevania: Lords of Shadow (7/10)

Testomat

Castlevania: Lords of Shadow

Titel Castlevania: Lords of Shadow

Castlevania ist wohl jedem älteren Zocker schon seit den Videospielanfängen ein Begriff. Die von Konami entwickelte Serie rund um den Belmont-Clan und andere Vampirjäger existiert bereits seit 1987 und hat auf nahezu jeder bedeutenden Plattform einen oder mehrere Ableger bekommen. Der aktuelle Teil Lords of Shadow ist ein von Konami und Mercury Steam zusammen entwickeltes Spiel und ob diese Zusammenarbeit dem Projekt nicht sonderlich gut bekam, oder woran es liegt, dass es seinen ruhmreichen Wurzeln nicht gerecht wird lässt sich nicht genau sagen. In diesem Test, der sich übrigens um die PS3-Version dreht, erfahrt ihr zumindest wieso ich dem Spiel kritisch gegenüber stehe.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Wie so oft dreht sich die Geschichte natürlich mal wieder um Vampire. Genauer gesagt kann Lords of Shadow als eine Art Neuanfang der Serie gesehen werden, in der alles aus einer anderen Perspektive beleuchtet wird. Gabriel Belmont wird im düsteren Mittelalter des Jahres 1075 als Kind vor den Pforten eines Klosters ausgesetzt. Nicht irgendeinem Kloster. Die Bruderschaft des Lichts führt dieses Anwesen und nehmen ihn auf. Als dann tragischerweise Gabriels geliebte Marie stirbt und die Welt im Chaos zu versinken droht muss er mit Hilfe der Bruderschaft die Schattenfürsten besiegen und das Gleichgewicht wieder herstellen.

Gameplay Gameplay

Auf der Suche nach den bösen Schattenfürsten begegnen euch natürlich unzählige Dämonen, Vampire, Werwölfe und anderes Gesocks, das es mittels diverser Waffen und Magie zu erledigen gilt. Schwerpunkt hierbei wird natürlich serientypisch auf die Peitsche gelegt. Diese kann mit besonderen Fähigkeiten aufgestuft werden, wenn man seltene Truhen findet und sie mit Erfahrungspunkten erweitert. Erfahrungspunkte werden von Gegnern in unterschiedlicher Höhe hinterlassen.

Kommen wir zum ersten, meiner Meinung nach auch größten, Kritikpunkt. Konami und Mercury Steam kamen zu dem abenteuerlichen Entschluss, aus Castlevania ein Hack’n Slay zu machen. Ums kurz zu machen: Es war nicht die beste Idee. Problem ist auf der einen Seite einfach, dass man Castlevania überhaupt nicht mit dieser Gameplay-Mechanik verbindet und zum zweiten, dass dies noch nichtmal so funktioniert wie man es sich wünschen könnte.

Die Steuerung ist hakelig und ungenau. Man hat selten das Gefühl, Gabriel richtig gut kontrollieren zu können. Besonders bei einigen Kletterpassagen fällt das schon sehr auf, wenn man sich schnell von Vorsprung zu Vorsprung schwingen muss und die Peitsche nicht so will wie man gern würde. Gegner haben teilweise Attacken drauf, denen man nur ausweichen kann, wenn man sich zuvor zufällig zur richtigen Seite gerollt hat. Das haben andere Genrevertreter wie Dantes Inferno oder God of War 3 eleganter hinbekommen. Als wenn das noch nicht genug des Übels wäre wird auch noch das letzte Quentchen Dynamik durch Quick Time Events zerrissen.

Einige Rätsel versuchen den ganzen Ablauf zwischendurch etwas aufzulockern, scheitern aber entweder an ihrer fast schon lächerlichen Einfältigkeit oder sind so nervig, dass man sie einfach übergehen will, was glücklicherweise möglich ist.

Technik Technik

Wo Schatten ist, da ist auch Licht. Um den bekannten Spruch mal umzudrehen. Technisch macht Castlevania: Lords of Shadow nämlich eine umso bessere Figur. Zum Teil wunderschöne Kulissen und schleimig schöne Monstermodelle können genauso begeistern wie das Aussehen der Haupt- und Nebencharaktere mit ihrer äußerst detailierten Kleidung. Sehr sauberer Job seitens der Entwickler. Einziges kleines Manko ist die nicht drehbare Kamera. Das hat manchmal zur Folge, dass man Abzweigungen schlicht übersieht. Ist aber in diesem Genre nicht unüblich und von daher darf man das nicht zu hart nehmen.

Die Musik ist auch gelungen, wenn auch nicht mehr der Ohrwurmcharakter mancher älteren Teile dabei ist. Es passt zum Spiel und ist großartig komponiert. Auch die englische Vertonung mit dem prominenten Synchronsprecher Patrick Stewart ist exzellent gelungen.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Ich missbrauche den Multiplayer-Bereich einfach mal, um noch ein paar kurze Worte zum angebotenen DLC zu verlieren. Die Zusatzinhalte Reverie und Resurrection erzählen die Geschichte noch weiter. Sie sind im deutschen PSN bzw. Xbox Live für je 7,99 €/800 MS Punkte erhältlich. Spart euch den Kauf wenn ihr nicht gerade masochistisch veranlagt seid. Es bleibt wohl für immer ein Rätsel was Konami hier geritten hat, aber beide Inhalte bestehen aus extrem kurzen und völlig vermurksten Abschnitten. Rätsel, bei denen ihr denkt ob sie sich ein Praktikant mal eben in der Frühstückspause ausgedacht hat, gepaart mit nervigen bis unfairen Kämpfen bzw. Klettereinlagen. Klare Abzocke in meinen Augen. Der Fairness halber beziehe ich den DLC natürlich nicht mit in die Bewertung ein, da man es ja genauso gut auch auslassen kann und auch sollte.

Fazit Fazit

Zum Abschluss bleibt die Frage aller Fragen nach dem Warum. Warum hat sich Konami nicht auf altbewährtes verlassen und hat sich wieder in ein 3D-Szenario gewagt? Wieso hat man bei der Steuerung so dermaßen geschlampt? Wer Castlevania von früher kennt und die 2D-Episoden gespielt hat, der weiß, dass es gerade seinen Reiz aus den gut gemachten Geschicklichkeitspassagen zieht in Verbindung mit einer Steuerung, die pixelgenaue Sprünge erlaubt. Dass es auch schon bessere Rätsel gab beweisen z.B. die grandiosen DS-Ableger. Hätte man sich daran orientiert wäre Castlevania: Lords of Shadow sicherlich ein Kracher geworden. So aber reicht es “nur” noch zu einem guten Spiel wie viele andere und ihr könnt mir glauben die 7 vergebe ich wirklich großzügig. Technik und Sounduntermalung stimmen und auch der Story kann man nichts anlasten. Da Gameplay aber nunmal der entscheidende Faktor in einem Spiel ist, verpasst es in diesem Fall die oberen Spitzenplätze.

Die Stärken und Schwächen nochmal im ÜBerblick:

Pro:

+ Grafisch sehr beeindruckend
+ Sehr gute Vertonung
+ Düstere und stimmige Atmosphäre

Contra:

- Fühlt sich nicht wie ein Castlevania an
- Ungenaue Steuerung
- Langweilige Rätsel
- Lästige und häufige Quick Time Events
- Teils unübersichtlich wegen nicht frei drehbarer Kamera

Wertung: 7

Testomat Erstellt über unseren Testomat von Das_Fred.

Usertest: Alice: Madness Returns (8.5/10)

Testomat

Alice: Madness Returns

Titel Alice: Madness Returns

Als Lewis Carroll 1865 das Kinderbuch Alice im Wunderland und kurz darauf einen Nachfolger veröffentlichte hätte er niemals ahnen können was für einen Wirbel seine Geschichte bis heute auslöst. Vom Disneyfilm über einen Kinoblockbuster bis hin zu zwei Spielen, von denen ich hier auf das zweite näher eingehen will. Der erste Teil American McGee’s Alice liegt allen Versionen als HD-Neuauflage in Form eines DLC-Codes bei, kann aber storytechnisch und qualitativ gesehen getrost ignoriert werden.

Der Test bezieht sich auf die PS3-UK-Fassung, die übrigens komplett auf deutsch ist.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Die Story hält sich glücklicherweise eng an die Buchvorlagen. Das heißt nicht zwingend, dass man die Klassiker gelesen haben muss um alles zu verstehen, aber manche Stellen erklären sich deutlich besser und wirken weniger verworren. Es geht im Spiel darum, dass Alice den Tod ihrer Eltern immer noch nicht verkraftet hat. Sie macht sich selbst Vorwürfe, dass sie Schuld am Unglück ist und ist dadurch derart traumatisiert, dass sie in eine Londoner Psychiatrie eingewiesen und von Dr. Bumbly betreut wird.

Irgendwann nach eine der Therapiestunden entdeckt Alice eine auffällige weiße Katze, der sie folgt und dabei auf eine alte Krankenschwester trifft, die Geld von ihr erpressen will. Im selben Moment kehren ihre Visionen zurück und befördern sie zurück ins Wunderland. Dort trifft sie zuerst auf die Grinsekatze, die Alice von der drohenden Zerstörung des Wunderlandes erzählt und so geht das Abenteuer erneut los.

Gameplay Gameplay

In insgesamt 6 Kapiteln versucht ihr nun mit Alice die Katastrophe aufzuhalten. Jedes Kapitel ist hierbei thematisch völlig unterschiedlich und beschreibt eine andere skurrile Vision. Im Laufe des Abenteuers könnt ihr jede Menge Erinnerungen sammeln. Diese Erinnerungen beschreiben die Hintergründe der Geschichte aus der Sicht verschiedener Personen aus Alice Bekannten- bzw. Familienkreis. Herumliegende Zähne werden als eine Art Währung benutzt. Ihr könnt damit erworbene Waffen immer weiter aufstufen und so ihre Durchschlagskraft drastisch verbessern.

Alice: Madness Returns ist aufgebaut als Action-Adventure mit Schwerpunkt auf Jump’n Run Elementen. Meist gilt es viele Plattformen zu überwinden. Oft noch verbunden mit Schalterrätseln, die z.B. manche Bereiche nur kurz betretbar machen. Es gibt aber noch Hebel und andere Schalter. Für Abwechslung ist gesorgt. Dazwischen trefft ihr immer wieder auf Schergen des Puppenmeisters oder auch der Herzkönigin, die ihr besiegen müsst. Die Hack’n Slay Kämpfe gehen locker von der Hand und sind auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nur selten eine Herausforderung. Wers härter möchte kann aber von vier Schwierigkeitsgraden auch den höchsten nehmen und wird das ein oder andere mal ziemlich gefordert werden.

Auch bei den vielen Hüpfpassagen hat man Alice stets gut im Griff, was auch daran liegt, dass sie bis zu drei Sprünge nacheinander machen und sogar schweben kann. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass sie nicht in der Lage ist, sich an Kanten festzuhalten. Aber das wäre meckern auf hohem Niveau. Frustmomente bleiben glücklicherweise auch aus, da man immer sofort vor der Stelle wieder anfängt, an der man gestorben ist.

Technik Technik

Alice: Madness Returns ist ein grafisch sehr hübscher Titel. Das muss man einfach so feststellen wenn man sich die unterschiedlich gestalteten Kapitel und all die Charaktere anschaut. Alles ist sehr liebevoll gestaltet und oft außerordentlich skurril. Ich denke allein über das im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Setting könnte man sich lange auslassen. So etwas abgedrehtes und in sich verwickeltes hab ich auf dem Bildschirm noch nie gesehen. Welten, die man kaum zu träumen wagt sind hier entstanden.

Da fragt man sich tatsächlich ob an den Gerüchten etwas dran ist, dass schon die Ideen zu den Büchern mit Hilfe hallozinogener Substanzen entstanden sind. Man weiß es nicht, aber Entwickler Spicy Horse hat aus dem Stoff ein faszinierendes Spiel gezaubert und es technisch sehr sauber hinbekommen. Bis auf wenige Ausnahmen sehr detailierte Texturen, die wohl schönsten wehenden Haare der Videospielgeschichte und eine erstklassige Vertonung runden den positiven Gesamteindruck ab.

Fazit Fazit

Ein sehr gutes Spiel, was Spicy Horse da in Zusammenarbeit mit American McGee entwickelt hat. Technisch absolut sauber und teilweise richtig beeindruckend kann es auch spielerisch überzeugen und ist für ein Action-Adventure erfreulich groß. Eingängige Steuerung, ein (sorry für die Wortwahl) abgefahren geiles Setting und die sehr gute Vertonung schließen den Kreis. Nur manchmal wiederholen sich bestimmte Abschnitte und sorgen kurzfristig für etwas Langeweile, was allerdings nicht schwer ins Gewicht fällt. Kaufempfehlung meinerseits! Hier noch Pro und Contra im Kurzüberblick:

Pro:

+ Einzigartiges und stimmiges Setting
+ Interessante und fantasievolle Geschichte
+ Zum Teil äußerst gute Grafik
+ Keine Frustmomente durch viele Checkpoints und sofortiger Wiedereinstieg an der Stelle, an der man gestorben ist
+ Präzise und eingängige Steuerung
+ Ordentlicher Umfang
+ Sehr gute deutsche Vertonung

Contra:

- Manche Passagen wiederholen sich etwas oft
- Einige Texturen sind matschig
- Vorgänger als DLC nette Idee, aber einfach zu schlecht

Wertung: 8.5

Testomat Erstellt über unseren Testomat von Das_Fred.

Usertest: Virtua Tennis 4 (8/10)

Testomat

Virtua Tennis 4

Titel Virtua Tennis 4

Dieser Test basiert auf der deutschen PS3-Version des Spiels. Vielen von euch kommt die Serie bestimmt bekannt vor. In japanischen Arcades fing 1999 alles an. 2000 wurde Segas glückloser Dreamcast mit einer Umsetzung des ersten Teils bedacht. Das Spiel bestach schon damals durch seine sehr gute Spielbarkeit und hervorragende Grafik und setzte neue Maßstäbe im Bereich der Tennis-Spiele. Mit der Zeit kristallisierte sich mit Top Spin dann auch noch ein ernstzunehmender Konkurrent heraus, auf den ich aber nicht weiter eingehen werde, da ich es nicht gespielt habe und es hier ja um Virtua Tennis 4 gehen soll. Ob der neueste Ableger der Filzballschlacht wieder so großartig ist verrät euch dieser Test!

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Dass es bei einem Tennisspiel keine große Story gibt dürfte jedem klar sein. Das Herz des Spiels bildet der World Tour Modus, auf den ich mal etwas näher eingehe. Hier führt man seinen selbst erstellten Spieler zum Star. Dabei läuft es so ab, dass man in 4 Seasons jeweils auf einer Karte unterwegs ist ähnlich wie in einem Brettspiel und die einzelnen Kontinente bereist.

Mit zufällig ausgeteilten Punktekarten kann man dann die angegebene Anzahl Schritte gehen und auf dem Weg zum großen Grand Slam Turnier an vielen kleineren Wettbewerben und Partyspielen teilnehmen, um seine Werte in den Bereichen wie Ausdauer zu erhöhen oder seine Schlagfähigkeiten zu verbessern. Zwischendurch kann man auch die ein oder andere Herausforderung annehmen von einem anderen Spieler und diesen, falls man ihn besiegt, als Partner in Doppel Spielen an seine Seite stellen.

Mit der Zeit gewinnt man für gute Leistungen Sterne, die praktisch als Indikator für Ranglistenpunkte stehen. Am Ende wird dann abgerechnet und die Platzierung ermittelt. Bis man die World Tour durch hat vergeht nicht viel Zeit, aber Sega hat es gut hinbekommen und sorgt für ordentlich Abwechslung.

Weitere Spielmodi sind der obligatorische Arcade-Modus, ein Party-Modus, in dem man Minispiele erledigen muss wie z.B. Teller zerstören, sich Bomben zuspielen, die möglichst auf der Gegenseite explodieren müssen oder Eier einsammeln und zur Henne bringen, während man von einer Ballmaschine beschossen wird. Desweiteren gibt es den Showmatch-Modus, in der man kürzere Spiele machen kann, den Online-Modus und den Modus Motion Play speziell für PlayStation Move. Auf letzteren gehe ich im Detail ein.

Gameplay Gameplay

Virtua Tennis 4 versteht sich, gemäß seinen Wurzeln, voll und ganz als Arcade-Tennis. Genau so spielt es sich auch. Auf Knopfdruck wird der Schläger geschwungen. Wo der Ball hingeht und vor allem ob man nun einen Slice, Lob oder Volley spielt entscheidet eure Stellung zum Ball. Mit dem linken Analogstick kann man noch die gewünschte Richtung vorgeben. Einfacher gehts echt nicht mehr. Da manche Gegner aber teilweise ganz schön was drauf haben muss man teilweise nach allen Regeln der Kunst spielen. Einfaches draufholzen führt selten zum Erfolg.

Ganz anders, so könnte man denken, läuft es mit PlayStation Move. Leider wird die Bewegungssteuerung aber nur sehr stiefmütterlich behandelt. Es gibt wie oben schon erwähnt einen Modus namens Motion Play. In Nullkommanix hat man die Kalibrierung abgeschlossen und los gehts. Aber leider nur in kurzen Showmatches und in Partyspielen. Turniere damit spielen? Fehlanzeige! Wieso Sega diese Steuerung nicht überall erlaubt hat wissen wohl nur sie selbst.

Zumal es nicht besonders anspruchsvoll gemacht wurde. Der Spieler bewegt sich von ganz allein. Man muss nur zusehen, dass man den Ball zurück schlägt. Mit etwas mehr Mühe wäre hier richtig viel möglich gewesen. Aber wie der Ball fliegt bestimmt halt auch hier allein die Position des Spielers. Nur die Richtung lässt sich einigermaßen frei bestimmen. Schade. Die ständig wechselnde Kameraperspektive zwischen 1st und 3rd Person macht es dann auch nicht angenehmer, sondern verwirrt eher noch.

Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass sich das Spiel einwandfrei spielen lässt. Die Steuerung mit dem Pad als auch mit Move funktioniert gut und ohne Verzögerungen und lässt spannende, dynamische Matches zu.

Technik Technik

Grafisch gehört Virtua Tennis 4 ganz eindeutig zu der Spitze der Sportspiele. Die Spielermodelle sehen ihren realen Vorbildern sehr ähnlich. Jedes Detail wie ne Falte im Poloshirt, Sehnen und Schweißperlen sind zu erkennen. Auf den Plätzen ist immer was los. Spielt man ein Turnier wird man von der Zuschauermenge beobachtet während man in Übungsmatches z.B. vor der Kulisse eines Fachwerkhauses spielt. Macht man eine sehenswerte Aktion geht ein Raunen durchs Publikum und natürlich das typische stöhnen, wenn der Ball schwer zu erreichen war, ist natürlich enthalten und variiert von Spieler/in zu Spieler/in. Die Musik während der Matches ist passend und stört nicht.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Im Multiplayer-Modus entfaltet das Spiel genretypisch seine volle Stärke. Dabei sind sämtliche Konstellationen für bis zu 4 Spieler denkbar von 1 vs. 1 oder 2 vs. CPU bis hin logischerweise zu 2 vs. 2. Spannende Matches sind da garantiert. Online haben sich die Entwickler nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nicht genug, dass es teilweise sehr lange dauern kann, bis man auf einen Gegner trifft. Nein, man wird so lange in den Arcade-Modus geworfen bis der Herausforderer eintrifft.

An sich keine schlechte Idee. Besser als in einer tristen Lobby rumzuhängen. Das ganze hat nur den Haken, dass der Arcade-Modus sofort abgebrochen wird, sobald ein Spieler gefunden wird. Egal ob man gerade gut dabei war, die nötigen Punkte für eine Trophäe zu sammeln oder sogar auf einen der selten und zufällig auftauchenden Spezialspieler getroffen ist. Weg ist man. Die paar Online-Matches, die sich bei mir ergeben haben, liefen allerdings allesamt flüssig über die Bühne und haben Spaß gemacht. Mit Siegen steigt man dann wie gewohnt die Rangliste auf.

Fazit Fazit

Abschließend bleibt zu sagen, dass Sega mit Virtua Tennis 4 einen guten Job gemacht hat. Wer Tennis etwas abgewinnen kann sollte sich das mal näher anschauen. Meiner Meinung nach hat das Spiel die Silbermedaille noch knapp verdient. Noch kurz Pro und Contra im Überblick:

+ Sehr gut spielbar dank direkter Steuerung
+ Tolle Grafik
+ World Tour ist abwechslungsreich und macht Spaß
+ Originelle und spaßige Partyspiele
+ Macht zusammen mit Freunden noch mehr Spaß

- PlayStation Move leider nicht überall nutzbar
- Wenig Möglichkeiten, die Schläge genau zu beeinflussen
- Wirre Kamerafahrten wenn man mit Move spielt
- Teils lange Wartezeiten im Online-Modus
- Spiel im Arcade-Modus bricht bei eintreffen des Gegners abrupt ab

Wertung: 8

Testomat Erstellt über unseren Testomat von Das_Fred.

Usertest: Bulletstorm (7.5/10)

Testomat

Bulletstorm

Titel Bulletstorm

Das Entwicklerstudio „People Can Fly“ dürfte den meisten bekannt sein durch den 2004 erschienenen Ego-Shooter „Painkiller“.
2007 wurde das Studio von Epic Games aufgekauft und integriert.

Mir persönlich hat Painkiller damals enorm viel Spaß gemacht und von Bulletstorm erhoffte ich mir das Gleiche.
Einfach mal wieder ein Shooter in dem man auch wirklich so gut wie nichts anderes machen muss.. ob das auch so stimmt?
Ich musste es wissen und habe in einem günstigen Moment zugeschlagen.

Mein Bericht basiert auf der UK PC-Version, auf höchsten Einstellungen und nur auf dem Singleplayer-Modus.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Von großer Story mit viel durchdachtem Hintergrund kann man hier kaum reden. Sie ist OK aber weit weg von einer Story die man wirklich richtig würdigen oder von der man viel erzählen möchte:

Man spielt Grayson Hunt, im Spielverlauf Gray genannt, einst Angehöriger der Eliteeinheit „Dead Echo“. Nachdem Gray und seine Truppe bei einem Einsatz herausfinden, dass sie immer nur unschuldige Zivilisten und Journalisten getötet haben – alles im Auftrag von General Sarrano – beschließen sie sich an ihm zu rächen, stehlen erstmal ein Konföderationsschiff und müssen sich von nun an als Raumpiraten durchschlagen und plündern.
Als sie auf ihren Reisen das Raumschiff des Generals wiederfinden, beschließt Gray kurzerhand das Schiff zu rammen und zum Absturz zu bringen… Leider aber genau über dem Planeten Stygia…

Als Gray nach dem Absturz wieder zu sich kommt findet er sich, zusammen mit seinem Partner Ishi und Rell mitsamt ihrem Schiff auf der Oberfläche von Stygia wieder.
Der Planet wird von einem Haufen Irrer, haushohen Monstern, fleischfressenden Pflanzen, Mutanten und diversem anderen Zeug bewohnt, durch das man sich nun einen Weg bahnen muss – Denn auch Sarrano ist irgendwo hier auf dem Planeten…
Kommen alle lebend vom Planeten runter? Muss Sarrano dran glauben? Was erwartet einen auf Stygia und wer ist eigentlich Trishka?

You’ve just crash landed onto the most violent Resort Planet in the Universe – And this is the good News…

Gameplay Gameplay

Durch besondere Aktionen bei der Tötung von Gegnern, sogenannten Skillshots (Aufspießen, in eine Schlucht werfen etc.) gibt es Punkte, je ausgefallener der Tod, desto mehr Punkte bekommt man. Führt man einen Skillshot zum ersten Mal durch, so gibt es Extrapunkte.
Diese Punkte können an vielen Stellen im Spiel, den Dropkits, benutzt werden um neue Munition zu kaufen oder Waffenupgrades zu erwerben.
Welche Skillshots verfügbar sind bzw. schon gemacht wurden, kann in der Skillshot-Database, ebenfalls über die Dropkits zu finden, eingesehen werden.
Im Verlauf des Spieles bekommt man es mit immer stärkeren Gegnern zu tun, einige bedürfen einer bestimmten Taktik um sie besiegen zu können, hat man zu einem solchen Zeitpunkt eine bestimmte Munition nicht dabei, könnte das Ganze unnötig schwierig werden. Daher nicht mit den Punkten geizen!

Acht verschiedene Waffentypen und eine Art Elektropeitsche helfen beim Sammeln der Punkte und der Vernichtung der Gegner. Beinahe jede Waffe besitzt einen zweiten Modus mit dem man ordentlich Krach und Schaden machen kann, dieser muss allerdings erst durch Punkte freigespielt werden.
Die Peitsche verhilft im zweiten Modus zum Beispiel für Ruhe wenn man einer zu großen Horde von Mutanten begegnet.
Mit dem Scharfschützengewehr werden Gegner auf weite Entfernung ausgeschaltet, lustig hierbei ist, dass man nach dem Abschuss die Kontrolle über das Projektil übernimmt und es genau dorthin lenken kann wo man es hinhaben möchte – Stichwort: Arschtritt !

Das Interface im Spiel ist schlicht gehalten und sehr übersichtlich. Ständig angezeigt wird eigentlich nur der Waffentyp den man gerade in der Hand hält mitsamt Munitionsstand und die erwirtschafteten Punkte. Zusätzlich erscheinen bei Bedarf Aktionshinweise und natürlich die Skillshots, so hat man immer alles direkt im Blick.

Die Gegner-KI ist sehr beschränkt. Im Prinzip rennen sie meistens stumpf auf den Spieler zu und versuchen ihn zu treffen. Aber wenn sie treffen – dann gut. Manchmal bleiben sie hinter Kisten und verstecken sich auch dahinter, luken nur um die Ecke an einem Haus, die dicken schwer gepanzert und bewaffneten Viecher bleiben sogar einfach mitten im Raum stehen und ballern um sich. Bei letzteren ist es aber auch eigentlich egal, da man auf bestimmte Weise vorgehen muss.
Später gibt es aber durchaus ernstzunehmende Gegner die beinahe mit einem Schuß töten können.

Gray wird im Verlauf des Spiels von seinem Partner Ishi und/oder der Soldatin Trishka begleitet, sagen wir die beiden versuchen ihm zu helfen und tun was ihre Möglichkeiten hergeben. Immerhin muss man nicht auf sie aufpassen und sie halten erstaunlich viele Treffer aus, die Fähigkeit hätte man manchmal auch selbst gern.

Es ist unmöglich sich in Bulletstorm zu verlaufen oder Wege nicht zu finden, da man quasi das ganze Spiel lang durch einen irgendwann endenden Tunnel läuft in dem alle Nase lang Hürden aufgestellt wurden, gespickt mit Script- und kleinen Quicktimeevents.
Diese Events sind teilweise sogar recht beeindruckend gemacht, die Mission „Last Train From Explosion Town“ recht gleich zu Beginn gehört dazu.

Neben dem normalen Singleplayermodus gibt es noch den „Echoes“-Modus. Man durchläuft Szenarien aus dem Singleplayer und muss einfach nur Gegner töten und dabei Punkte machen und nach Möglichkeit Highscores knacken. Nachdem man ein Szenario geschafft hat, schalten sich neue frei.

Technik Technik

Grafisch sehr schön anzusehen, schöne Panoramen, detailreiche Figuren, Gegner und Umgebung.
Man merkt jedoch hier und da, dass das Spiel auf der guten alten U3-Engine beruht und auch so ausgelegt ist, dass es auch noch auf schwächeren Rechnern einigermaßen gut läuft.
Die Gesichtsanimationen sind sehr gut gelungen, die Lippensynchronität der Charaktere zur Sprachausgabe passt eigentlich genau, was Mimik angeht hat man schon besseres gesehen. Es handelt sich hier aber nicht um ein Charakterspiel, sondern einen stumpfen Shooter, da sei das verziehen. Die Stimmen sind gut gewählt und passen zu ihren Charakteren.

Die Steuerung ist schnell zu erlernen da es sich um die Standard WASD-Shooter-Steuerung handelt mit ein paar Extratasten die zusätzlich noch belegt sind.
Alle Stellen an denen man etwas besonderes machen muss sind im Spiel markiert und die nötige Taste für die jeweilige Aktion wird angezeigt, ab und zu werden auch nur die Mausbuttons gebraucht.

Etwas störend bei der PC-Version ist die zwingende Windows Live-Verbindung. Ohne die geht garnichts, man sieht nichtmal das Hauptmenü des Spieles, sondern nur eine kleine Einspielschleife mit Blick auf Gray, Ishi und einen Teil des Planeten.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Ein Multiplayermodus ist vorhanden, ich selbst habe ihn aber bisher nicht gespielt, dennoch stelle ich den Modus (sehr) kurz vor:

Anarchy:
Ziel ist es möglichst viele Gegnerwellen zu überstehen und dabei möglichst viele Punkte mitzunehmen. Dies kann entweder im Team oder allein geschehen, wobei im Team, durch Team-Skillshots, mehr Punkte gemacht werden, bis zu vier Spieler können in einer solchen Runde mitspielen.
Bis zu 20 Wellen müssen überstanden werden, zwischendurch kann man durch die erworbenen Punkte den Charakter oder die Waffen erweitern und somit verstärken.

Eine andere „Belohnung“, neben den Punkten, ist in diesem Modus die „Blood Symphony“, es handelt sich hier mehr um eine Spielerei. Durch Tötung füllt sich eine Leiste, wird diese im Verlauf ausgelöst so spritzt das Blut nur noch so um sich und hagelt zusätzliche Punkte.

Außerdem gibt es die Team Challenge bei der man Gegner auf eine bestimmte Weise töten muss, schafft man dies, so ist die Challenge bestanden und gibt es Punkte – wenn nicht, kommt ein neuer Gegner und eine neue Aufgabe.

Fazit Fazit

Ansich macht Bulletstorm recht viel Spaß, die recht kurze Spielzeit und der doch zu lineare Ablauf stören. Man möchte gerne mal abseits des Geschehens Ecken entdecken oder andere alternative Wege gehen können, lediglich in den Hinterraum eines Hauses gelangt man „frei“ – aber auch nur wenn dort eine Flasche oder eine Munitionskiste versteckt ist. Mehr Freiheiten sind definitiv ein Thema für eine Fortsetzung.
Man erkennt leider zu oft genau die Punkte an denen man im nächsten Moment von Gegnern überrannt wird, da der Spielablauf von Scriptevents dominiert wird. Oft wirken diese Situationen unübersichtlich und öfter kommen Gegner auch mal ungesehen bis zur Spielfigur vor, sowas wie Schrecksekunden gibt es garnicht – natürlich ist das hier kein FEAR oder Doom. Jedoch würde das schon etwas mehr Abwechslung reinbringen.
Dazu kommt noch, dass die KI der beiden Mitläufer teilweise furchtbar schlecht ist. So stellt sich mindestens einer der beiden regelmäßig in den Weg und man kommt dann nicht an ihnen vorbei oder sie stellen sich vor den Lauf, man sieht oder triffft nichts, dann muss erst die Position gewechselt werden, was hier und da mal heikel werden kann.

Trotz allem ist aber auch sehr viel sehr gut gelungen. Die Godzilla-Einlage zum Beispiel hat mir sehr viel Spaß gemacht. Außerdem sind die vielen Anspielungen und Gags immer für einen Schmunzler gut.
Übrigens wird in diesem Spiel nicht mit Schimpfworten und Beschimpfungen gegeizt, manche Dialoge bestehen aus fast nichts anderem.

Ich könnte mir nicht vorstellen dieses Spiel in der deutschen Version spielen zu wollen, da mich die Abstriche zu sehr stören würden. Die Gewaltdarstellung ist zwar recht krass – allerdings gehört das einfach zum Charakter und Sinn des Spiels und somit einfach dazu.
Daher würde ich jedem Interessenten raten zur Importversion zu greifen um auch komplett in den Genuß des Spieles zu kommen.

Schlußendlich möchte ich meine Empfehlung für diesen Titel aussprechen, wenn auch mit einigen Abzügen.

+ Sinnloser experimentierfreudiger Ballerspaß
+ Ganz nett anzusehen
+ Abwechslungsreiches Waffenarsenal
+ Einigermaßen faire Checkpoints

- Mäßige Story
- Zu linear
- Dumme Gegner/Partner-KI
- Windows Live
- Fehlende freie Speicherfunktion

Wertung: 7.5

Testomat Erstellt über unseren Testomat von Wonne.

Usertest: Dead Rising 2 (10/10)

Testomat

Dead Rising 2

Titel Dead Rising 2

Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten in das Einkaufszentrum zurück!

Warte, was?!

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Okay, okay, okay, immer langsam. Wir sind doch gar nicht in einem Einkaufszentrum – wir sind in mehreren!

Korrektamundo, Chuck Greene, seines Zeichens Protagonist von Dead Rising 2, der nun mit den abermals hungrigen Untoten zu tun hat, ist doch gar nicht in einem Einkaufszentrum – er ist in mehreren!

Aber alles zu seiner Zeit.

Der Willamette-Vorfall liegt nun schon einige Jahre zurück. Frank West und Isabella Keyes sind zum Symbol für die permanente Bedrohung eines Zombie-Outbreak geworden. Seitdem ist jedoch viel passiert.

Las Vegas, Stadt der Laster und Glücksspielmeile war der letzte große Vorfall nach Willamette, Colorado und hat die USA in einen Zustand permanenter Alarmbereitschaft verwandelt.

Dies hatte mehrere Konsequenzen:

Fortune City ist nun Glücksspielmekka der US-Bürger (existiert in der Realität nicht ;) ) und hat Las Vegas’ Stelle eingenommen. Der Outbreak in Las Vegas hat dazu geführt, dass die Zombies und deren schiere Existenz ein breites Spektrum an Konsequenzen nach sich gezogen hat. Diese wären:

1. Die Bevölkerung hat sich aufgespalten in einen Bereich (den größeren) der die Zombies als seelenlose Bedrohung ansieht und sich an diesen ‘Dingern’ für die Ereignisse in Nevada und Colorado rächen möchte. Aufgrund dieser Tatsache wurde das martialische und äußerst morbide Reality-Game ‘Terror Is Reality’ ins Leben gerufen – überraschenderweise ist neuer Protagonist Chuck Greene ein Teilnehmer dieser Show.

2. Es gelang – auf Basis der Erkenntnise von Isabella Keyes – ein zeitlich begrenztes Gegenmittel herzustellen, dass seit dem Las Vegas Vorfall im Umlauf ist – einmal gebissene Menschen (sofern sie noch Leben) können den Zombifizierungsprozess aufhalten (aber nicht umkehren), wenn sie alle 24 Stunden eine Dosis Zombrex injiziert bekommen.

Wer wurde gebissen und muss nun regelmäßig mit Zombrex versorgt werden? Richtig! Chuck’s Tochter, sein Ein und Alles.

3. C.U.R.E. – wenn man so will eine Bürgerrechtsbewegung, die sich für die Gleichstellung von Zombies ausspricht – erhält mehr und mehr an Boden und wird von Bevölkerung und Regierung mit Argwohn betrachtet.

Dies sind die groben Ausgangspunkte, mit denen sich Chuck Greene konfrontiert sieht.

Er braucht das Geld der ‘Terror Is Reality’-Gameshow in Fortune City Teil um mit seiner Tochter Katey über die Runden zu kommen und sie mit Zombrex zu versorgen.

Ein äußerst gefährliches Unterfangen, besteht TIR doch aus dem Nervenkitzel, mit Motorrädern Zombies umzufahren – wer die meisten Punkte hat, gewinnt! Chuck schwingt sich also auf sein Motorrad, übergibt Katey einstweilen in die Hände des Personals und startet den Motor.

Gameplay Gameplay

An dieser Stelle übernimmt der Spieler die Kontrolle. Man mäht erstmal gemütlich durch einige hundert Zombies, bevor man schließlich mit dem eigentlichen Gameplay konfrontiert wird.

Durch einen unglücklichen Zufall (oder Absicht?) wurden die Zombies, die eigentlich als Schießbudenfiguren für TIR herhalten sollten, frei gelassen. Die schiere Masse an Zombies hat natürlich ein leichtes die fliehenden und panischen Menschen zu überfallen, sich an ihrem Fleisch zu laben und sie zu ihresgleichen zu machen.

Und so, Kinder, hat man eine Zombie-Apokalypse! Die Untoten sind nun also zu Hauf unterwegs, Chuck kann sich mit seiner Tochter Katey und einer Handvoll Überlebenden gerade noch so in den eingerichteten Schutzbunker retten, die Stadt wird abgeriegelt, es braucht 72 Stunden bis das Militär eintrifft um die Überlebenden zu evakuieren und Chuck in’s Gefägnis zu werfen – warte, was?

Ja, Chuck Greene wird die Schuld am Ausbruch der Epidemie gegeben, ihm bleibt also nichts anderes übrig als – will er seine weiße Weste zurück – sich auf die Suche nach entlastenden Beweisen zu machen.

Dies ist die Ausgangsposition, wieso Chuck immer wieder den sicheren Bunker verlassen, Gegenstände sammeln, Fortune City erkunden und Aufträge lösen muss.

Betritt man zum ersten Mal die Royal Flush Mall, fühlt man sich wie sich jeder Angesichts einer Horde von Zombies würde: Schwach, ausgeliefert und irgendwie ist einem schlecht. Zombies so weit das Auge reicht, man traut sich kaum einen Schritt aus dem sicheren Maintenance-Bereich zu unternehmen und zu tun was getan werden muss – Zombies enthaupten, zermatschen, überfahren, teilen, durch die Gegend werfen, elektroschocken, sie umher zu schubsen, Hüte aufzusetzen…

Chuck befindet sich schließlich in einer großen Stadt (grob gesagt 1,5 mal so groß wie Willamette), vollgepackt mit einer schier endlosen Zahl aus Gegenständen, die geradezu darauf warten benutzt zu werden um auf kreative Art und Weise Zombies den Garaus zu machen.

So beginnt man sein Abenteuer damit, zaghaft und behände mit allerhand gefundenen Gegenstanden, die ersten Gegner zu töten und auf Effektivität zu testen.

Eine Schere ist deutlich langsamer und uneffektiver als ein riesiger Regenschirm, das kann ich euch sagen!

Hier setzt auch ein großer Reiz des Spiels ein: Es macht einen Heidenspaß, die speziellen Orte der besten Waffen zu suchen und zu finden, Waffen zu kombinieren (hervorragendes neues Feature) und sich so – gut gerüstet – auf den Weg durch Fortune City zu machen. Man wird sich immer dabei ertappen, die verrücktesten Gegenstände mit sich rumzutragen, nur um zu sehen ob und wie sie sich kombinieren lassen oder wie es denn nun dem Zombie-Haufen da vorne ergeht, wenn ich meine mit Messern versehenen Boxhandschuhe auspacke.

Man wird schnell merken: Umso mehr Zombies ich töte, auf umso originellere Art und Weise, umso schneller wird Chuck stärker. Schon nach einigen Stunden, wird das Gefühl der Hilflosigkeit verschwunden sein, wird Chuck doch mit jedem Levelaufstieg immer talentierter und geschickter darin, die Untoten aus dem Weg zu räumen.

Dies ist wohl der Punkt, den viele kritisieren: Dead Rising 2 ist durchaus anspruchsvoll. RPG-typisch muss man Zeit und Geduld investieren seinen Recken derart gut auf den Kampf vorzubereiten, dass der Sieg am Ende Euch gehört. Im ersten Durchlauf ist dies nur schwer zu meister, es braucht schon 2 Durchläufe um so stark zu sein, dass man mit späteren Endgegnern kaum Probleme hat.

Die sporadisch nutzbaren Savepoints und die stellenweise etwas undynamische Steuerung tun hier ihr übriges um ungeduldige Spieler auf der Nase landen zu lassen.

Dead Rising 2 ist kein Roter-Faden-Spiel. Dead Rising 2 muss erkundet, beleuchtet, fasziniert bestaunt und künstlerisch bewältigt werden. Nur mit Muse und Kreativität, kriegt man Gespür für die besten Waffen, besten Taktiken, wann es Zeit zu speichern ist – und wann nicht. Wer dies jedoch durchhält, wird mit einem extrem befriedigenden Gefühl des ‘Immer-Stärken-Werdens’ belohnt.

Hat man zu Beginn noch Schwierigkeiten einen Survivor in’s Safe Hous zu eskortieren, ist dies später mit 4 oder mehr NPCs im Schlepptau gar kein Problem.

Genau hier setzt auch der große Reiz- und Suchtfaktor ein. Dead Rising 2 ist sehr belohnend. Ihr werdet euch oft dabei ertappen ‘Nur noch einen Survivor’ zu retten ‘Nur noch eine Waffe herzustellen’ um so den nächsten Level zu erreichen oder Auftrag abzuschließen.

Dead Rising 2 spielt sich wie aus einem Guss, es gibt keine genau abgesteckten Missionsziele, ihr könnt entweder jeden Überlebenden retten – oder gar keinen. Ihr könnt euch auf die Story konzentrieren – oder 72.000 Zombies töten. Es gibt keine Atempause, kein Herumstehen und betrachten.

Ihr seid ständig der Gefahr ausgeliefert von Zombies gefressen zu werden. Da bleibt keine Zeit für einen Schaufensterbummel.

Technik Technik

Die Technik ist leider das große Manko des Spiels – denn seit 2006 hat sich eigentlich nichts getan. Charaktermodelle und Bewegungsabläufe sehen fast 1:1 aus, wie die Bewegungen in Willamette. Dead Rising 1 war sozusagen die Vorlage, die nur neu angestrichen wurde. Natürlich ist es immernoch beeindruckend sich mehreren hundert Zombies gegenüber zu sehen, einen kleinen Sprung in 5 Jahren hätte es jedoch geben können. Gerade Animationen sind hölzern, wecken jedoch nostalgische Erinnerungen an den Erstling und tragen so (indirekt) zur Atmosphäre bei.

Der Sound ist auf hohem Niveau, während man sich durch Palisades Mall, Food Court, Atlantica Casino oder Silver Strip bewegt, düdelt die erwartete Muzak aus den Lautsprechern, die eine perfekte Atmosphäre schafft. Während es überall noch Tod und Verderben riecht, sind die Lichter und bonbonfarbenen Geschäfte, zusammen mit der aus Einkaufszentren bekannten Musik untermalten Kulissen ein bittersüßer und zynischer Beigeschmack.

Hier hätte mehr drin sein können, Totalausfall sieht aber anders aus. Erfüllt seinen Zweck und weckt den Dead RIsing typischen Charme, aber ein kleiner Schritt nach vorne, vorallem was Charaktermodelle angeht, wäre fein gewesen.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Habe ich leider nicht antesten können, Online Co-Op ist aber verhanden!

Fazit Fazit

Manche werden es wissen, für den Rest muss ich es sagen: Dead Rising ist für mich das beste Spiel aller Zeiten. Kaum ein Spiel schafft es, derart originell und eigenständig zu sein. Wieso das so ist? Das weiß’ ich selber nicht genau. Die KI ist störrisch, Zeitdruck und Speichersystem nicht jedermanns Sache, die Story ist gut inszeniert, nimmt aber keine dramatischen Wendungen.

Was hat Dead Rising 2 also, was andere nicht haben? Es hat Herz, Atmosphäre, es hat Spaß und Angst, die ineinander zu fließen beginnen. Irgendwann sieht man keine lebensgefährlichen Fleischfresser mehr, sondern Party-Hut-Träger. Keine Gefahr, sondern eine Horde aus Versuchskaninchen.

Dead Rising 2 basiert sehr stark auf seinem Vorgänger, hat dessen Stärken und Schwächen, schafft es aber ein bisschen stärker – leider auch ein bisschen schwächer zu sein.

Die Technik ist leider wirklich nicht mehr zeitgemäß, dafür können Kombinations-Option und Setting punkten.

Deshalb kann ich nur sagen: Dead Rising 2 ist marginalst (!) schlechter als sein Vorgänger, ist im Grunde nur ein Neu-Anstrich des Erstlings, aber genau das ist es, was ich wollte. Keine Experimente, sondern ein gelungene, stimmige, atmosphärisch dichte Wundertüte, gefüllt mit Bonbons und Zombies.

Und genau das ist es, was ich bekommen habe!

Wer eine Mischung aus Resident Evil, Dawn of the Dead und Ocarina of Time haben möchte, der ist hier bestens bedient. Jeder, der sich hierauf einlässt und etwas mit der Thematik anfangen kann, bekommt eines der Spiele seines Lebens serviert – als Schlachtplatte!

Wertung: 10

Testomat Erstellt über unseren Testomat von XanderHarris.

Testomat

Dragon Quest VIII - Die Reise des verwunschenen Königs

Titel Dragon Quest VIII – Die Reise des verwunschenen Königs

Obwohl der Titel bereits 2006 auf der guten, alten Playstation 2 erschien, wieso ist 6 Jahre später, im Zeitalter der HD-Games ein Cel-Shading-Game eines alternden Genres von Belang?

Die Antwort ist kurz. Was Level 5 hier ablieferte, gehört zu den besten Games der Geschichte.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Es wird wohl keinen männlichen Menschen geben, der nicht auf Dragon Ball abfährt. Wieso das beim Test von Dragon Quest VIII von Bedeutung ist? Ganz einfach, Akira Toriyama, seines Zeichens Erfinder von Dragon Ball, ist auch verantwortlich für Charakter- und Gegnerdesign der (vorallem in Japan extrem beliebten) Dragon Quest – Reihe.

So schlüpft man zu Beginn in die Rolle eines namenlosen (und sprachlosen) Helden, und bewegt sich grob gesagt durch eine zuckersüße, aber nicht minder gewaltlose oder harmonische Welt. Wer mit Dragon Ball vertraut ist, weiß’ was ihn erwartet.

Da trifft man dann schonmal – ähnlich wie in Blue Dragon – auf die abgefahrensten Gegner, ein paar aufgespieste Paprika, einen Einhorn-Hasen, gestreifte Katzen oder Puppenspieler. Mit sehr, sehr viel Liebe zum Detail, bewegt man sich also durch die sehr große Spielwelt, die Karte ist frei begehbar, überall lassen sich Schätze finden, Gegner fangen (dazu komme ich später) und Geheimnisse aufdecken. Die Spielwelt ist bunt, flippig, durchdacht, detailverliebt und einfach wunderschön. Was will man mehr?

Die Story ist für die Dragon Quest Serie sehr klassisch. Unser Held und Yangus stehen im Dienst des Königs Trode, der zusammen mit seiner Tochter Medea verwunschen wurde. Er ist der Namensgeber des Spiels.
Der böse Hofnarr Dhoulmagus hat nämlich den Zauberstab der im Schloss Trode’s aufbewahrt wurde mitgehen lassen und alle Bewohner des Schlosses zu Stein verwandelt – bis auf Trode und seine Tochter, die nun verdammt sind in ihren neuen Körpern durch die Lande zu streifen und Dhoulmagus das Handwerk zu legen.

So macht sich die Party auf den Weg um sich Dhoulmagus an die Fersen zu heften und Trode und sein Königreich vom Fluch zu bewahren.

Gameplay Gameplay

Bei diesem Punkt geht natürlich jedem klassischen Ost-RPG-Fan (wie mir) das Herz auf.
In Dragon Quest VIII gibt es keine Experimente, keine westlichen Einflüße oder neue Elemente. Alles ist klassisch und wunderschön.

Um genauer in’s Detail zu gehen: Grundaufgabe ist die, eines jeden Rollenspiels – unsere Gefährten aufleveln und stärker machen. Durch das herumlaufen in der Oberwelt, begegnen wir Monster (die Rate ist in Dragon Quest VIII durchaus hoch, wen das bei den typischen Ost-RPGs stört, sollte dich darauf gefasst machen), diese Monster bringen uns Erfahrungspunkte (und damit Levelaufstieg) und Geld (und damit bessere Ausrüstung).
Wir werden stärker, können tiefer in die Welt vordringen, erfahren mehr von der Story, es ist immer das gleiche (tolle) Spiel von Stadt zu Stadt.

Man merkt, extrem klassisch, extrem geradlinig, aber genau das ist es, was aufgrund aktueller Entwicklungen entäuschter RPG-Fans das Herz höher schlagen lässt. Es ist schnörkelloses, perfekt zusammengesetztes Japano-RPG.

Einige Elemente die dem ganzen Abwechslung verleihen, gibt es dennoch:
- Als erstes sei hier der Alchemie-Kessel zu erwähnen. Dieser von König Trode gebastelte Kessel dient dazu, zwei Items miteinander zu kombinieren und damit – wenn man Glück hat – ein noch besseres oder selteneres Item zu erschaffen.
Der Kessel ist ein besonders angenehmes Element, eröffnet er einen großes Sucht-Potenzial bei dem sich schnell das alte ‘Nur noch ein Item…’-Gefühl einstellt. Genau so soll es bei Rollenspielen doch sein.

- Morrie, Meister der Monsterarena. Überall auf der Welt von Dragon Quest VIII lassen sich Monster finden, die – einmal besiegt – sich einem Dreier-Team aus eigens rekrutierten Monstern anschließen, mit denen man schließlich in der Monsterarena teilnehmen und rare Items gewinnen kann. Hier ebenfalls das bekannte ‘Nur noch ein Monster…’-Gefühl.

Weniger nennenswert wäre vielleicht noch die ‘Konzentration’-Option in Kämpfen, die den Helden ein sammeln ihrer Kräfte ermöglich.
Alles in allem ist das Gameplay eine sehr runde Sache, die eigentlich nahezu makellos daher kommt. Ist man ambitionierter Rollenspieler, der auch am Grinden (= Leveln) Spaß hat, sind Schwierigkeitsgrad und Umfang moderat.
Die richtige Ausrüstung, Taktik, Formation und aufgewandte Level-Arbeit sind ein zentraler Aspekt, der aber von jedem geschafft werden kann, wenn er denn genug Geduld mit bringt.

Technik Technik

Dieser Aspekt ist eine weitere Stärke von Dragon Quest. Wie erwähnt, Design und Graphik kommen bunt und abwechslungsreich daher, der Cel-Shading-Look sieht in 3D auf der Playstation 2 phänomenal aus, Weitsicht und Detailreichtum können sich durchaus sehen lassen.
Die Kinnlade bleibt zwar da wo sie sein soll, aber man wird derart in dieses Märchen hineingezogen, dass die Graphik nahezu unerheblich erscheint. Alle Elemente spielen so gut zusammen, dass man denkt man befinde sich in einem Bilderbuch voller Abentuer, Gefahren, Helden und Monster. Einfach nur schön.

Der Sound ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Wenn man die bekannte Dragon Quest Fanfare hört oder die einzelnen Sounds der Aktionen/Geschehnisse, wird man sofort nostalgisch wohlig, sie wirken aber nie altertümlich oder angestaubt. Durch den orchestralen Soundtrack wird das märchenhafte Bild von Dragon Quest VIII lediglich perfekt abgerundet.
Synchronsprecher sind mit ihrem äusserst passenden britischen Akzenten (ja, Plural) außerdem extrem qualitativ und untermalend, auch hier gibt es nichts zu beanstanden.

Kurz zusammengefasst: Auch technisch gibt es an Dragon Quest VIII nichts auszusetzen, wer andere Teile der Reihe gespielt hat, fühlt sich sofort heimisch.

Fazit Fazit

Hmm, viele werden sich die Wertung vor dem Fazit ansehen. Was bleibt also noch zu sagen?
Unter all den Rollenspielen die ich bisher spielen konnte, ist Dragon Quest VIII ganz klar das Beste. Es schlägt nicht nur Teil VII, VI, VIII und X seiner Konkurrenz-Serie, sowohl Chrono Trigger, sämtliche West-RPGs und auch Franchise-interne Vor-/Nachgänger müssen vor Dragon Quest weichen.

Also bleibt als Fazit eigentlich nur zu sagen:
Dragon Quest VIII – Die Reise des verwunschenen Königs ist das beste bis dato erschienene Rollenspiel, vielleicht aller Zeiten. Wer mit Ost-RPGs entfernt etwas anfangen kann, muss diesen Titel kaufen, spielen – und lieben!

Wertung: 10

Testomat Erstellt über unseren Testomat von XanderHarris.

Usertest: Terranigma (9/10)

Testomat

Terranigma

Titel Terranigma

Die Spieleschmiede Enix/Quintet war auf dem Super Nintendo für einige der schönsten und besten Werke verantwortlich, so gehörten unter anderem Actraiser 1 & 2, Soul Blazer, und Illusion of Gaia (Illusion of Time) auf die Liste des Entwicklers, nicht zu vergessen das epische „Terranigma“.

Enix fungierte damals als Publisher, der Spiele von kleineren Schmieden veröffentlichte, unter anderem auch die von Quintet.

Quintet wurde mittlerweile aufgelöst, Enix fusionierte im Jahre 2003 mit „Square Co. Ltd.“ und ist seither als „Square Enix“ bekannt und erfolgreich.

Terranigma war eines der letzten, wenn nicht sogar das letzte große Werk das auf dem Super Nintendo das Licht der Welt erblickte. 1995 erschien es in Japan unter dem Titel Tenchi Sozo, wörtlich übersetzt bedeutet es „Erschaffung von Himmel und Erde“. Der ursprünglich gedachte Name des Werkes, für die PAL-Regionen, war „Illusion of Time 2“. Ende 1996 erschien das Spiel in Europa dann unter dem Namen „Terranigma“ – die Amerikaner warteten vergebens auf den Titel, dort ist er nie erschienen.

Es ist nicht genau bekannt warum er in Amerika nicht released wurde. Manche Gerüchte besagen, aufgrund der Gott-Rolle des Protagonisten im Spiel, könne es durch zu nahe religiöse Thematik gescheitert sein das Spiel in den USA zu releasen. Andere glauben es könne an der Schließung der Enix America Corporation gelegen haben und der Aufwand es über andere Vertriebswege nach Amerika zu bringen wäre zu hoch gewesen. Auch weil im gleichen Jahr das N64 erschien.

Das Spiel:

Geliefert wurde es damals in den bekannten übergroßen Super Nintendo-Spielepackungen (ca. DIN A4-Größe) inklusive einem 76-seitigem Spieleberater, so wie schon Super Metroid, Secret of Mana, Secret of Evermore oder auch Mario Paint etc.

Eine raffinierte Mischung aus RPG, Action-Adventure und kleinen Wirtschaftssimulationsanteilen, zieht den Spieler in Terranigma in seinen Bann.

Der Standardname des Hauptcharakters im Spiel lautet „Ark“, daher werde ich diesen Namen innerhalb des Reviews benutzen.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Story:

Unser Planet besitzt zwei Seelen, ein äußeres und ein inneres Antlitz.

Eine Licht- und eine Schattenseite.

46 Millionen Jahre nach der Geburt des Planeten, wurden Wachstum und Verfall zu zwei Seelen.

Die Lichtseite erlaubte dem Leben sich zu entwickeln, erlaubte intelligente Lebewesen, alles entwickelte sich prächtig. Der Wille der Schattenseite brachte Angst und Disharmonie.

So kam es, dass die beiden Seiten „Gott“ und „Teufel“ genannt wurden.

Die postapokalytische Welt in Terranigma besteht aus der Unter- und der Oberwelt.

Die Oberwelt wurde während des Kampfes zwischen Gut und Böse vollständig zerstört, außer dem Ozean existiert nichts mehr.

Die Geschichte beginnt im Dorf Krysta, der einzige Ort der Unterwelt in dem es Leben gibt.

Das Dorf wird durch einen Kristallnebel geschützt und von der Außenwelt abgeschnitten, nur der Dorfälteste kann das Dorf verlassen.

Unser Held Ark ist ein Junge der ständig in Schwierigkeiten steckt, meistens verursacht er sie selbst. So kam er eines Tages auf die Idee, die Hühner des Dorfes zu ärgern, sie mal wieder in die Weberei zu treiben und die Felder der Bauern zu verwüsten. Ark wird daraufhin zum Dorfältesen von Krysta zitiert, der Älteste ist Arks Erzieher, da er keine Eltern hat.

Ark lässt sich von der Standpauke des Dorfältesten eher weniger beeindrucken, entschuldigt sich bei den Webern, kommt aber bei der Rückkehr in sein Haus gleich wieder auf dumme Gedanken.

Im Haus gibt es eine besondere Tür, es ist allen Dorfbewohnern strikt untersagt die Tür zu öffnen.

Ark allerdings interessiert dieses Verbot nicht, er lässt sich von Männern provozieren, die vor der Tür über den Inhalt der Räume dahinter spekulieren und schafft es die Tür zu zerstören.

Durch die Öffnung der Tür wurde ein altes Schutzsiegel gebrochen, alle Bewohner von Krysta erstarren zu Eis und der schützende Kristallnebel löst sich auf.

Hinter der Tür befindet sich die Treppe zum Keller des Hauses, hier findet Ark eine merkwürdige Kiste,mit ebenso merkwürdigem Inhalt.

Ein kleines Wesen, es sieht aus wie ein fliegendes Bonbon, kommt aus der Kiste und stellt sich als „Fluffy“ vor. Von nun an wird er Ark begleiten.

Der Dorfälteste ist von der Starre im Dorf nicht betroffen und erzählt Ark, dass er nun aus dem Dorf müsse um das er angerichtet hat wieder in Ordnung zu bringen.

Die Seelen der Dorfbewohner wurden in den fünf Türmen der Unterwelt eingeschlossen wodurch kein Leben in ihren erstarrten Körpern existiert.

Ark soll diese fünf Türme aufsuchen und die Seelen zurückholen.

Neben den Seelen der Bewohner ruhen auch die Kontinente der Oberwelt in den Türmen, durch die Befreiung der Seelen wird Ark auch die Oberwelt neu erschaffen können.

Nach und nach erheben sich die Kontinente aus dem Meer und die Dorfbewohner erlangen ihr Leben zurück.

Der Dorfälteste schickt Ark nun in die Oberwelt um ihr auch das Leben wiederzubringen, dazu zeigt er ihm ein Portal das ihn nach oben bringt.

Oben angelangt führt es Ark zunächst nach Südamerika um der Welt die Fauna wiederzubringen, dann begibt er sich nach Nordamerika um Vögel und Wind wiederzubringen.

Es folgen Tiere und Menschen…

Der weitere Verlauf des Spieles besteht nun darin, die Welt zu entwickeln. Städte müssen durch Erfüllung bestimmter Dinge wachsen, zum Beispiel muss das Telefon und der Fotoapparat erfunden werden.

Die Entwicklung der Städte ist allerdings bis zu einem bestimmten Punkt optional, die Hauptaufgabe liegt darin, die Welt vom Bösen zu befreien, welches in Gestalt von „Ragnara“ das Dasein aller bedroht.

Im Laufe des Spielverlaufs wird Ark viele Freunde gewinnen und in sehr mysteriöse Begebenheiten rutschen.

Wie man merkt könnte ich einen Roman zur Story des Spieles schreiben, weil sie einfach großartig ist. Die gesamte Story ist perfekt ausgearbeitet, im tieferen Verlauf sehr berührend und regt zum Nachdenken an.

Man erlebt ständig etwas neues und findet beim herumreisen immer wieder kleine Geschichten, die zum Schmunzeln anregen oder die teils auch wirklich traurig sind, sehr mitgenommen hat mich damals zum Beispiel die Opferung der Kunst sich mit Tieren unterhalten zu können, nur um die Menschen wieder erschaffen zu können, gerne hätte ich mich noch weiter mit dem kleinen „Liam“ unterhalten.

Über das ganze Spiel verteilt entdeckt man viele Dinge, die einen Bezug auf die reale Geschichte haben, so befreien wir „Kolumbo“, den Entdecker ferner Welten oder erfinden den Fotoapparat und das Telefon und treffen den Erfinder des Fast Foods.

Viele Charaktere wurden in der deutschen Version etwas merkwürdig umgenannt, so dass der Bezug zur Geschichte erst nach einer Weile klar wird. In der deutschen Version heisst zum Beispiel der Charakter „Bell“ „Sam“ und ist der Erfinder des Telefons. Wie hinlänglich bekannt ist, ist der Erfinder des Telefons nicht „Sam“, sondern Alexander Graham Bell. Um nur ein missglücktes Beispiel zu nennen.

Charaktere:

Ich gehe nur kurz auf die wichtigsten Charaktere ein, im Spiel gibt es zuviele um sie alle aufzulisten.

Ark:

Ark wird innerhalb des Storyteils beschrieben.

Melina:

Melina ist die Tochter der Weberfamilie in Krysta und Arks Freundin. Ihre Mutter ist nicht sehr begeistert vom Kontakt ihrer Tochter zu Ark, da dieser einen schlechten Einfluß auf sie hat.

Mei-Lin:

Mei-Lin lebt in der Stadt Luran und hat besondere Kräfte, die es ihr ermöglichen Illusionen zu erschaffen, wovon sie rege Gebrauch macht.

Prinzessin Melina:

Melina sieht der Weberstochter aus Krysta erschreckend ähnlich. Sie lebt in Schloss Loire und spricht nicht mehr, seit sie ihre Eltern verloren hat.

Gameplay Gameplay

Die Steuerung ist schnell zu erlernen, keineswegs komplex und bietet etwas Abwechslung durch verschiedene Angriffsmöglichkeiten.

Das eigenwillige Inventardesign ist bisher in solcher Form nicht wieder aufgetaucht. Ark verschwindet hierbei in Fluffys Kiste und man läuft mit ihm innerhalb der Kiste in verschiedene Räume um Items auszurüsten oder Waffen zu wählen.

Das Spiel selbst wird in angenehmem Zeitrahmen vorangetrieben und je nachdem wieviel man im Spiel erfüllen möchte, wird die Spielzeit ein gutes Stück gestreckt.

Die Kämpfe sind abwechslungsreich, sofern man nicht stundenlang an einer Stelle Erfahrungspunkte sammelt, die Kämpfe sind nicht rundenbasiert, sondern die ganze Zeit. In Bosskämpfen muss oft erst eine Strategie erarbeitet werden oder ein bestimmter Gegenstand muss vorhanden sein bzw. ein Rätsel gelöst werden.

Die Rätsel sind für damalige Verhältnisse sehr gut gewesen (Weg nach Storkholm, Hexenboss), nicht zu schwer.

Der optionale Städtebau lässt viele Dinge entdecken und das Wandern auf der Landkarte bringt immer wieder Neues zum Vorschein und ermöglicht oft noch weitere Extras im Spiel, die aber erst entdeckt werden müssen.

Technik Technik

Grafik:

Das Spiel ist im altbewährten RPG-Stil gehalten, den auch schon Secret of Mana und Illusion of Time hatten. Grafisch ein Highlight des Super Nintendos, passende Artworks mit kleinen Animationen runden die Wiedererschaffung zusätzlich ab. Haupt- und Nebencharaktere wurden liebevoll gestaltet und animiert.

Sound:

Ein fantastischer Soundtrack für damalige Verhältnisse. Nicht viele Soundtracks, vor allem kaum Spielesoundtracks, haben sich dermaßen in meinen Kopf eingebrannt, der Terranigma-Soundtrack aber definitiv. Auch wenn sich die Tracks nach wenigen Minuten immer wiederholen, nur an wenigen Stellen könnte man dies nervig nennen.

Absolut stimmig, oft bewegend und unvergesslich.

Fazit Fazit

Ich bete für eine Neuauflage des Ganzen, wohlgemerkt eine offizielle Neuauflage bzw. Fortsetzung, keine Communityprojekte.

Wie schon Chrono Trigger und Lufia ein Revival auf dem DS bekommen haben und Secret of Mana den Weg auf die Virtual Console gefunden hat, so hoffe ich auch eines Tages wieder Terranigma geniessen zu können.

Stundenlang kann ich mir bei diversen Videoportalen die Soundtracks anschauen/hören und in Erinnerungen schwelgen, mich heute noch freuen mit der Mülltonne in NeoTokio geredet zu haben und noch immer über den Ausgang des Spieles rätseln denn bis heute streiten sich die Spekulanten über die letzte Szene nach dem Abspann ..

Noch heute freue ich mich darüber mit Liam durch die Schlucht zu ziehen und sein Abenteuer zu bestehen, noch heute renne ich stundenlang durch die Unterwelt, nur um mir den Soundtrack anhören zu können oder lasse das Intro zig Mal laufen.

Terranigma hat mich damals in den Bann gezogen und nie wieder losgelassen, kein Spiel hat es seither wieder geschafft mich so zu beeindrucken

Wertung: 9

Testomat Erstellt über unseren Testomat von wonne.

Usertest: Donkey Kong Country Returns (9/10)

Testomat

Donkey Kong Country Returns

Titel Donkey Kong Country Returns

Kaum einer kennt die Affen aus Donkey Kong nicht, man hat als Videospieler zumindest einmal von ihnen gehört oder einen der verschiedenen Kongs in diversen anderen Titeln gespielt, aber nur wenige kennen die eigentlichen Donkey Kong-Spiele.
Der Arcade-Automat “Donkey Kong” war 1981 der Startschuß zu einer tollen Affenkarriere.

Der damalige Bösewicht “Donkey Kong” entführte Pauline, die Freundin eines berühmten kleinen Klempners, der damals noch “Jumpman” hieß.
Vier Level musste der kleine Klempner bestehen, über Fässer, Sprungfedern und diverse andere Dinge springen oder mit dem Hammer kaputtschlagen und dabei mehrere Etagen überwinden, bis er letztendlich den Affen zu Fall brachte und Pauline befreien konnte.

Manch einer fragt sich sicher wie Donkey Kong sich all die Jahre so jung halten konnte: Ganz einfach, es ist nicht derselbe!
Der alte Meckeraffe Cranky Kong (Donkeys Vater), der fleissig über moderne Videospiele meckert und Donkey immerzu aufzieht, ist der Affe der sich damals mit Jumpman angelegt hat.

Donkey Kong selbst bekam seinen ersten Auftritt in “Donkey Kong jr.”.
Jumpman entführte aus Rache den Vater des kleinen Affen und Juniors Aufgabe bestand darin, ähnlich wie im ersten Spiel, mehrere Level zu bestehen und seinen Vater zu befreien.
Außerdem gab es noch ein Mathelernspiel mti dem kleinen Affen.

Nach mehreren weiteren Ablegern wurde Rareware, heute Rare, mit dem Super Nintendo Titel “Donkey Kong Country” beauftragt und landete für damalige Verhältnisse einen Kracher der sich weltweit 8 Millionen mal verkaufte.
Es folgten noch zwei weitere Teile auf dem Super Nintendo, einer auf dem Gameboy + diverse Remakes ebenfalls auf dem Gameboy.
Als letzter großer Titel erschien “Donkey Kong 64″ auf dem Nintendo 64.

Danach wurde es still um die Affenbande, außer mehrern Auftritten in den Mario Kart oder Smash Bros.-Serien und diversen anderen Spielen kam nichts mehr.

Bis letztes Jahr auf der E3 endlich ein neuer Titel für die Wii angekündigt wurde …
Man wusste nicht so recht wie man sich als Kenner der alten Versionen fühlen sollte – einerseits kam eine riesige Vorfreude auf, andererseits große Skepsis.
Neuauflagen sind immer so eine Sache.

Würde mich der neue Titel, wie damals am Super Nintendo, Stunden-, Tage-, Wochenlang fesseln?
Selten hatte ich damals an einer Serie so viel Spaß wie mit Donkey Kong Country.

Das Spiel habe ich zu 95% im Mehrspielermodus gespielt, daher auch die Meinung aus dieser Perspektive.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Donkey und Diddy Kong haben was die Bewachung ihrer Bananenvorräte angeht schon immer so ihre Schwierigkeiten.
Die mysteriösen Tikis haben sich nach einem Vulkanausbruch auf der Konginsel breitgemacht und prompt die vielen Bananen aus der Vorratshöhle kassiert.
Donkey und Diddy lassen das nur ungern auf sich sitzen und machen sich auf den Weg ihre Bananen zurückzuholen.

Die Story ist schnell zusammengefasst und bietet keinen wirklichen Tiefgang, was aber in der Spielereihe schon immer so war. Man tauschte hier nun einfach King K. Rool und seine Echsen aus den früheren Spielen gegen die Tikis.

Spielwelt:

Die komplette Spielwelt ist in DKCR auf der Kong Insel wiederzufinden.
Sie ist unterteilt in 8 Welten á 8 Level mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad.
Dem Spieler wird diese Insel mitten auf dem Bildschirm präsentiert, mithilfe der Wii-Remote kann er nun zwischen den verschiedenen Welten navigieren und die gewünschte Auswählen.
Nachdem die Welt ausgesucht wurde wechselt die Karte dorthin und man sieht eine neue Karte der aktuellen Welt mit den dazugehörigen Levels.
Hat man eines der Levels ausgewählt landet man nach kurzer Wartezeit im selbigen und kann loslegen.

Es gibt verschiedene Levelarten, normale die einfach durchlaufen werden müssen, die guten alten Lorenfahrten, Raketenfässer-Touren.

Gameplay Gameplay

Die Wii-Remote einmal in die Horizontale gebracht kann der Spaß direkt losgehen, wahlweise kann dies auch per Nunchuk/Remote-Steuerung erfolgen.
Da ich das Spiel nur mit der Wiimote gespielt habe beruhen meine Eindrücke entsprechend nur auf dieser Steuerung.

Gelenkt werden die Affen mit dem Steuerkreuz, drückt man dieses in eine bestimmte Richtung und schüttelt dabei die Wiimote, so führt der Affe eine neue Aktion aus.
Drückt man nach unten so trommelt er auf den Boden, drückt man zur Seite, rollt der Affe in die jeweilige Richtung und kann so auch aus dem Fall heraus springen um Gegenstände zu bekommen, die unerreichbar scheinen.
Ansonsten kann der jeweilige Affe natürlich noch springen und sprinten.
Diddy kann bei gedrückter Sprungtaste durch sein Jetpack kurz schweben.

Die Steuerung ist schnell verstanden, durch gut platzierte Anzeigen werden die verschiedenen Aktionen gut und einfach direkt for Ort erklärt.
Hat man zusätzlich die Anleitung studiert, so erhält man von Cranky noch einige kleine andere Hinweise zu Steuerung und kleine Tricks dazu.

Man steuert im Einzelspielermodus sowohl Diddy als auch Donkey Kong. Diddy sitzt dabei auf den Donkeys Schultern.
Im Mehrspielermodus steuert jeder Spieler einen Affen.

Die beiden Affen haben unterschiedliche Fähigkeiten:
Donkey kann mit den Fäusten auf den Boden trommeln, lässt dabei den Boden beben und gibt an manchen Stellen Gegenstände frei.

Diddy Kong ist etwas besser ausgestattet, besitzt zwei Bananenkanonen mit denen er Feinde treffen und betäuben kann und bestitzt ein Jetpack auf dem Rücken mit dem er einige Sekunden in der Luft bleiben kann.
Die Kanone wird von Diddy auch benutzt um auf den Boden zu schiessen, dies hat den gleichen Effekt wie das Trommeln von Donkey.
Wenn Diddy nun bei Donkey auf den Schultern sitzt, so kann auch Donkey vom Jetpack profitieren.

Im Mehrspielermodus hat der Spieler von Donkey Kong ein schwereres Los, da er auf gute Sprungkoordination setzen muss und nicht die Fähigkeit des Jetpacks nutzen kann.
Es sei denn auch hier wird der kleine Affe auf die Schultern genommen.

———————————

Das Spiel steigert im Laufe der Welten und Level kontinuierlich die Schwierigkeit und ist teilweise richtig knackig schwer.
Die verschiedenen Levels sind thematisch immer an die aktuelle Welt angepasst und abwechslungsreich gestaltet.

Im Singleplayermodus bekommt man nach mehreren gescheiterten Versuchen die Hilfe von Super-Kong angeboten.
Super-Kong spielt dann das Level durch, man darf allerdings gefundene Gegenstände nicht behalten.

Man braucht hier und da etwas Geduld um die Steuerung der Zusatzgeräte zu lernen und richtig umsetzen zu können, zum Beispiel beim Raketenfass.
Im Mehrspielermodus kosten diese Raketenfasslevels oder die Lorenlevels bzw. allgemein schwere Levels oder Levels in denen es gilt Strecken auswendig zu lernen, viele Nerven.
In diesem Modus werden wenn beide Affen sterben auch zwei Leben abgezogen, was nach einem Game Over max. 3 neue Versuche darstellt. (Sofern man nicht unzählige Bananen sammelt oder im Kongladen genug Leben kauft).

Der Kongladen, in jeder Welt zu finden und betrieben von Cranky Kong, hat einige nützliche Gegenstände zu bieten.
In jedem Level können Münzen gesammelt werden, die Cranky als Währung akzeptiert.
So kann man sich Hilfe von Squawks dem Papagei kaufen, er sucht im ausgewählten Level nach versteckten Puzzleteilen.
Es gibt Extraleben zu kaufen, sowie einen Schlüssel der den Weg zu einem weiteren Level freischaltet oder man erwirbt ein Extraherz, welches, die Energiepunkte beim gewählten Affen um 1 erhöht, solange man nicht stirbt.

In jedem Level sind viele Dinge zu finden, neben Bananen (die im 100 Pack ein Zusatzleben bringen), gibt es die erwähnten Münzen und Gegenstände die Boni im Spiel freischalten können.
Es gibt Puzzleteile mit denen Soundfiles oder Bilder in der Galerie freigespielt werden können, finden kann man diese entweder versteckt in den Levels oder nach erfolgreichem Abschluß eines Bonuslevels.

Am Ende jeder Welt gibt es wie gewohnt einen Bosskampf.
Hier gilt es zunächst zu verstehen wie der Kampf funktioniert und eine Taktik auszuarbeiten.
Im Mehrspielermodus sind manche Bosse angenehmer mit zwei Affen zugleich, andere schwieriger, hier ist es oft angenehmer entweder einen Affen direkt sterben zu lassen oder Huckepack loszuziehen.

Um alle Level, inklusiver derer zu denen man sich Zutritt über den Kongladen verschaffen muss, zu beenden kamen wir im Mehrspielermodus auf gut 30 Stunden Spielzeit, ohne dabei alle Geheimnisse gefunden bzw. gemacht zu haben. Auch den Time-Trial-Modus haben wir in dieser Zeit nur angetestet.

Will man das komplette Spiel durchspielen, sprich:
Macht man alle Levels mit allen Puzzleteilen, allen KONG-Buchstaben, allen Geheimfässern, sowie dem Time-Trial-Modus – kommt man auf eine ordentliche schwer zu schätzende, hohe Zahl an Spielstunden.

Nicht zu vergessen den versteckten Modus, der erst freigespielt werden muss…

Technik Technik

Die Grafik orientiert sich an den früheren Teilen, natürlich aber auf dem heutigen “Wii”-Stand. Charaktere, Levels, Hintergründe, Feinde alles liebevoll gezeichnet und animiert.
Trotz vieler Dekorationen (Blätter etc.) bleibt das Level übersichtlich, einzig in einem der Fabrik-Levels verlor ich etwas die Übersicht, da hier Hinter- und Vordergrund sehr sehr ähnlich waren und irritierten. Es handelte sich um ein Raketenfass-Level in dem man zwischen drehenden Zahnrädern herumfliegen musste, gleichzeitig drehten sich im Hintergrund ebenfalls Zahnräder, was doch sehr abgelenkt hat, aufgrund der fortgeschritteneren Welt gehe ich aber davon aus, dass dies genauso gewollt ist -> steigender Schwierigkeitsgrad.

Ansonsten gibt es grafisch nichts auszusetzen, toll umgesetzt, stimmig – so soll es sein.

Sound:
Auch beim Sound gibt es eigentlich nichts auszusetzen.
Als Kenner der alten Teile habe ich mich besonders gefreut die Melodien aus alten Teilen wiederfinden zu können. Diese wurden wunderbar aufgemöbelt und stets passend verwendet.
Man verfällt schon ins nostalgische wenn man die Trommeln zu Beginn eines Levels hört, die sich dann langsam schneller werdend zu wohlbekannten Melodien entwickeln.
Einfach super…

Auch wenn man die alten Teile nicht gespielt hat, so bleiben mit Sicherheit Teile des Soundtracks hängen und man erwischt sich garantiert dabei, wie man unbewusst diese Melodien vor sich herträllert.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Der Mehrspielermodus ist sehr gut gelungen, es macht richtig Spaß das Spiel zu zweit anzugehen.
Es gibt durchaus Frust wenn die Leben ausgehen und man unzählige Versuche lang in einem Level immer wieder von vorne anfangen muss.
Etwas unglücklich ist die Lösung der Leben. In den alten Spielen war es so dass nach dem Verlust des ersten Affen mit dem zweiten weitergespielt werden kann.
Hier verliert man zwei Leben wenn man z.B. in einem Lorenlevel abstürzt.
Passiert der Verlust in einem normalen Level, so kann man wie gewohnt mit dem noch lebenden Affen zu einem DK-Faß laufen und den zweiten Affen befreien.

Wer also Geduld hat und seinem Mitspieler nicht gleich Wiimote um die Ohren haut, weil er zum x-ten Mal in denselben Abgrund stürzt und ein Game Over verursacht, sollte unbedingt den Multiplayermodus austesten.
Nicht vergessen, Handschlaufe ans Handgelenk und Abstand, sonst könnts böse enden.

Fazit Fazit

Wie ich es auch versucht habe, ich kam nicht um dieses Spiel rum.
Ich wollte extra warten, da ich noch soviel spielen wollte und erst dann sollte DKCR den Weg in mein Regal finden…

Eines schönen Abends allerdings, stand ich in der Filiale einer wohlbekannten berüchtigten Kette und hinter mir erklang eine wohlbekannte Melodie.. die des Startbildschirms von DKCR bzw. die die auf dem Super Nintendo kam wenn Donkey mit dem Ghettoblaster auf Crankys Turm tanzt..

Sofort habe ich alle Vorsätze über Board geschmissen, habe den Laden gewechselt um noch einen Vorbestell-Bananenbox mitsamt Spiel zu ergattern.

So nach und nach haben wir uns dann vor den Fernseher gesetzt und durch das Spiel manövriert.
Es hat endlich mal wieder unwahrscheinlich viel Spaß gemacht ein Spiel im Koop spielen zu können, da New Super Mario Bros. durch die Kollisionsabfrage doch eher zu erhöhtem Frust führte.

Trotz der etwas gewöhnungsbedürftigen Leben-Regelung im Multiplayer gelang es uns nach und nach alles zu überstehen.
Wir entschieden uns allerdings auf die kompletten Boni zu verzichten, da dies einfach zuviel des Guten gewesen wäre.

Insgesamt ein tolles Spiel mit endlich mal wieder passendem Schwierigkeitsgrad und langer Spielzeit.
Jeder der eine Wii hat sollte dieses Werk mal gespielt haben, Kenner der alten Teile werden sich rasch in die Jugend zurückversetzt fühlen und auch ein sehr ähnliches Spielgefühl wie damals erleben.
Einfach toll was uns dort geliefert wurde.

Leider ist bisher kein Nachfolger geplant – aber vielleicht nur nicht mehr für die Wii … Man darf gespannt sein.

Wertung: 9

Testomat Erstellt über unseren Testomat von wonne.

Usertest: Worms 2: Armageddon (8/10)

Testomat

Titel Worms 2: Armageddon

Nachdem Worms 2: Armageddon schon am 1. Juli 2009 im XBL-Marktplatz zu erwerben war, folgte erst mit dem Update am 8. September 2010 eine Veröffentlichung im PSN für 14,99EUR. Wieder mal ein feiner Zug von Microsoft. Auch ich als eingefleischter PS3ler muss auch hier einmal anerkennen, dass die Taktik des XBox-Herstellers immer wieder gute Titel für eine gewissen Zeit exklusiv hält. Schon bei den beiden Addons für GTA4 war mir dies als PS3-Only-User ein Dorn um Auge.
Nichtsdestotrotz steht nun, schlussendlich, dem Genuss eines neuen Next-Gen-Worms nichts mehr im Wege. Da das erste Next-Gen-Worms aufgrund mangelden Umfangs hinter meinen Erwartungen zurückblieb, war ich nun gespannt auf den zweiten Versuch von Team 17.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Eine Story sucht man, wie üblich bei Worms, vergeblich. Ehrlich gesagt bedarf dieses Spiel auch keiner Story, denn wer will schon wissen, warum sich Würmer mit dem Arsenal eines Endkrieges ins Nirvana bomben. Gewohnt platt und orientiert sich ins Verderben zu stürzen präsentieren sich auch diesmal die 4er Teams von Würmern.

Gameplay Gameplay

Das Gameplay geht gewohnt einfach von der Hand. Spieler, die bereits mit alten Worms-Teilen Erfahrung haben gewöhnen sich schnell ein und finden alles vor, was man braucht. So umfasst das Waffenrepertoir auch endlich wieder viele verschiedene Waffen. Verglichen mit einem vollwertigen Worms World Party, fällt jedoch auf, dass man nicht nur bei den Waffen die ein oder andere Wumme weggelassen hat. Auch die Anpassung der Teams hatte schon mal mehr Möglichkeiten, selbst wenn hier mit verändern der Kopfbedeckung, Hautfarbe, Sprache, Grabstein und Festung schon ausreichend viel geboten ist.
Die Kampagne ist wohl eher Nebensache und ist nur für Trophy-Hunter ein muss und für jene, die unbedingt weitere Anpassungen für die Teams erspielen wollen. Kombiniert mit den Training-Missionen, ist die Kampagne außerdem eine gute Übung, um sich anschließend in Online-Gefechte zu stürzen.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Hier liegt wohl der eingentliche Schwerpunkt des Spiels. Multiplayer-Matches sind sowohl online, als auch offline möglich. Lokal und in Nicht-Ranglisten-Spielen kann man das Match beliebig bestimmen. Bei Onlineranglistenspielen stehen 4 Spielmodi zur Auswahl: “Standard” und “Profi”, die sich hauptsächlich durch das begrenzte Waffenarsenal und die Zeit pro Zug unterscheiden, “Verrückte Kisten”, wo jede Runde mehrere Nachschubkisten erscheinen und somit viele verschiedene Waffen zum Einsatz kommen und zu guter Letzt “Festung”. Dort startet jedes Team auf seiner eigenen Festung, und muss durch Fernangriffe beziehungsweise sehr taktisches Vorgehen den Gegner in die Knie zwingen.

Fazit Fazit

Endlich hat es auch ein fast vollwertiges Worms auf die Playstation 3 geschafft. Auch wenn es nicht den ganzen Umfang eines Worms World Party bietet, vermisst man nichts. Viele verschiedene Waffen, ausreichend Abwechslung im Multiplayer und eine Kampagne, die zwar nur der Vollständigkeit halber da ist, aber dennoch spielenswert ist und einen guten Einstieg für Neulinge bietet. Die Lücken, die das erste PS3-Worms noch ließ wurden ausgefüllt und ein solides “Good-Old-Worms” wurde geschaffen. Sicher kann auch dieses Worms nicht über eine gewisse Eintönigkeit hinwegtäuschen, aber welches Worms war schon ein Langzeitgarant?

Von mir als Worms-Fan gibt es hier eine klare Kaufempfehlung!

Wertung: 8

Testomat Erstellt über unseren Testomat von SohnMist.

Testomat

The Legend of Zelda: Spirit Tracks

Titel The Legend of Zelda: Spirit Tracks

1986 machte der kleine Held Link sich in “The Legend of Zelda” auf dem NES zum ersten auf den Weg durch Hyrules Dungeons um Prinzessin Zelda aus den Fängen des Bösewicht Ganon zu befreien.
Seither gibt es etliche Nachfolgespiele und Ableger, Varianten auf diversen Konsolen, eine Fernsehserie, Mangas, Anspielungen in anderen Spielen und kein absehbares Ende der Serie, da mit dem Remake von “Ocarina of Time” für den Nintendo 3DS und “Skyward Sword” für die Nintendo Wii, alleine dieses Jahr schon wieder zwei Zelda-Titel in die heimischen Regale wandern werden.

Die Gechichte um Link und Prinzessin Zelda feiert 2011 ihr 25-jähriges Bildschirmjubiläum.

The Legend of Zelda: Spirit Tracks ist nach “Phantom Hourglass” der zweite Teil der Zelda-Serie auf dem Nintendo DS.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Story:

Link, frischgebackener Lokführer, begibt sich zusammen mit seinem Ausbilder ins Schloss Hyrule um dort den Abschluß seiner Ausbildung zu feiern.
Dort angekommen steckt Zelda Link eine Karte zu und bittet ihn sich am angegebenen Ort mit ihr zu treffen.
Zelda unterrichtet ihn, dass die göttlichen Schienen langsam verschwinden und sie unverzüglich zum Turm der Götter muss, damit sie mit der weisen Shiene sprechen kann, Link soll sie dorthin bringen.
Auf dem Weg dorthin werden Link und Zelda überfallen, Zeldas Körper wird entführt, ihr Geist allerdings bleibt bei Link und hilft ihm von nun an.

Shiene erzählt den beiden, dass ein Dämonenkönig aus seinem Gefängnis im Turm ausbrechen wird und dies nur durch die Reaktivierung der göttlichen Schienen verhindert werden kann.

Spielwelt:

Die Außenwelt ist unterteilt in fünf Gebiete mit je einem anderen Thema. Da ist das Feuerland, das Waldland ein Schnee- und ein Wassergebiet.
Als fünftes gibt es den Turm der Götter, der quasi ein eigenes Gebiet darstellt, mehrere kleine Dungeons beinhaltet und erst nach und nach wiederhergestellt werden muss.
Auch können optional in den verschiedenen Gebieten geheime Wege freigespielt werden mit denen Link zu seinem ersehnten goldenen Zug geführt werden kann.

Durch verschiedene Nebenquests können die verschiedenen Themen der Gebiete zur Herausforderung werden, zum Beispiel müssen Eisblöcke aus dem Eisland ins Wasserland gebracht werden, verlässt man allerdings das Eisland beginnen die Blöcke zu schmelzen, durch die höhere Temperatur der anderen Gebiete dazwischen.
Andere Gegenstände vertragen kein Licht und lösen sich auf wenn man nicht durch genug Höhlen fährt und und und…

Die Dungeons sind zunächst sehr einfach designt, dafür aber mit teils knackigen Rätseln gespickt und gen Ende hin recht kompliziert und unübersichtlich.

Gameplay Gameplay

Um sich von A nach B zu begeben wird in “Spirit Tracks” der Zug benutzt. Der Spieler kann entweder eine Strecke festlegen und der Zug fährt dann alleine dorthin – wenn ihm nichts im Weg steht – oder man steuert die Fahrt des Zuges manuell, stellt selbst die Weichen und regelt die Geschwindigkeit.
Das Fahren mit dem Zug ist eine anstrengende Sache, zum einen gibt es für den Zug – außer dem 2. Gang – keine Geschwindigkeitserweiterung. So tuckert man im wahrsten Sinne über mehrere Maps und muss vor Eintönigkeit aufpassen nicht den DS beiseite zu legen bis man am Ziel ist. Zwischendurch wird man des Öfteren gerne von Jägern, Schneemännern, Piraten und Fahrzeugen angegriffen, was dazu zwingt ständig auf den Monitor zu schauen – vor allem wenn man einen Fahrgast dabei hat.

Apropos Fahrgäste:
Einige Charaktere wollen von Link herumkutschiert werden. Sie steigen in den Zug und wollen an ihr Ziel.
Nun darf aber nicht einfach durch die Gegend gerast werden, es wird Wert auf die Einhaltung von Regeln und Schildern gelegt.
So muss an einem bestimmten Schild die Tröte betätigt werden, an einem anderen die Geschwindigkeit erhöht bzw. gesenkt werden, von Gegnern treffen lassen ist ganz ungünstig und hinter der Haltelinie stoppen wird auch nicht tolleriert.
Anhand eines Smiley über dem Zug wird die momentane Fahrgaststimmung angezeigt, je besser die bei Ankunft am Ziel ist, desto eher bekommt man eine Belohnung.

Dungeons und Rätsel:

Manche Rätsel müssen erst mehrmals gelesen werden bevor man sie wirklich versteht, da öfter um diverse Ecken gedacht werden muss. Die meisten aber sind recht leicht zu lösen.

In den Dungeons muss mit Zelda zusammengearbeitet werden. Man sammelt zunächst 3 Lichttropfen um Links Schwert zu stärken.
Wie schon im Vorgänger bekommt man es in den Dungeons mit den sogenannten Phantomen zu tun, diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und jede Variante dient einem bestimmten Zweck.
Nachdem das Schwert gestärkt wurde kann Link die Phantome angreifen und betäuben, Zeldas Geist kann die Körper der Phantome so übernehmen und ihre Fähigkeiten zum Lösen von Rätseln oder zum weiterkommen nutzen.
Soweit ist das Ganze nicht schlecht. Furchtbar wird es allerdings wenn Zelda zum wiederholten Male nicht der ihr vorgegebenen Strecke folgen kann und an winzigen Ecken hängen bleibt.
Auch etwas störend ist die Tatsache, dass sie immer Anschluß haben muss. Man darf demnach erst durch eine Tür gehen wenn sie nah genug beim Spieler ist (sie ruft dann “Warte bitte” oder nur “Warte”, in Kombination mit dem Hängen an Ecken ist das im Laufe der Dungeons sehr nervig.
Vor allem dann wenn man versucht vor gegnerischen Phantomen wegzurennen.

Ansonsten ist die Umsetzung der Arbeit mit den Phantomen recht gut gelungen, auch hier muss oftmals nachgedacht werden wie man nun wo welches Phantom richtig einsetzt, bevor man einen Dungeon abschließen kann.

Am Ende jedes Dungeons wartet entweder ein Boss oder im Falle vom Turm der Götter ein weiteres Teil der Schienen auf Link und Zelda.

Die Bosskämpfe sind meistens nicht zu schwer und abwechslungsreich.
In jedem Kampf müssen neu erworbene Fähigkeiten passend eingesetzt werden um ihn zu bestehen.
Ab und an braucht es ein paar Versuche bis man dies optimal umsetzen kann.

Technik Technik

Grafik:
Grafisch hat man auch auf dem DS sicherlich schon besseres gesehen, dennoch hat diese Cel-Shading Technik mit Comic-Stil ihren Charme und man freundet sich im Laufe des Spiels immer mehr damit an, vor allem wenn man es aus dem Vorgänger bereits kannte.
Trotzdem hoffe ich, dass auf dem 3DS ein bisschen mehr Liebe in die Grafik gesteckt wird und man mal wieder von der Comicschiene wegkommt. ( Da man davon ausgehen kann, dass es außer “Ocarina of Time” garantiert weitere Titel geben wird.)

Steuerung:
Das Spiel wird nur über den Touchscreen gesteuert. Link wird dabei mit dem Stylus “geführt”.

Durch verschiedene Bewegungsfolgen variieren Links Attacken, so macht er einen Sprungangriff wenn man schnell ein paar Meter vor die Figur tippt, er wirbelt mit dem Schwert um sich wenn man Kreise malt (Aber Vorsicht, nicht zu oft hintereinander!).

Der Touchscreen kann außerdem als eine Art Notizbuch verwendet werden, mit ihm können Markierungen und Wege auf die Map gemalt werden oder Hilfestellungen zur Lösung von Rätseln.

Das Mikrofon dient zusammen mit dem DS als Panflöte um in verschiedenen Situationen verschiedene Melodien spielen zu können.
So gibt es zum Beispiel eine Schatzsucher-Melodie, die Kisten erscheinen lässt. Oder einen Vogelruf mit dessen Hilfe man an abgelegene Orte kommen kann. Oder man spielt mit den Wächtern zusammen Melodien um neue Kartenteile zu erhalten.

Leider gibt es nicht die Möglichkeit das Mikro zu umgehen, man muss die Flöte spielen wie eine Flöte – man kann nicht einfach auf Touchscreen umstellen. Im ersten Teil gab es noch die Möglichkeit einzustellen, dass man sich nicht in einem ruhigen Umfeld befindet und konnte dann statt dem Mikro den Touchscreen nutzen.
Ruhiges Umfeld hin oder her, ich möchte nicht unbedingt vor dem DS sitzen und “JA” oder “NEIN” oder meine Lieblingsfarbe ins Mikro sprechen müssen, zumindest für die Ja oder Nein-Auswahl hätte es auch die Touchfunktion getan.

Hoffen wir auf Besserung für die Nachfolger.

Sound:
Ein Zeldatypischer Dudelsoundtrack, nichts besonderes, gen Ende hin habe ich eher ohne Sound gespielt – da man doch genug hat vom Zug-Track durch die vielen langen Fahrten.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Wie schon im Vorgänger gibt es auch hier einen witzigen Battle-Modus.
Jeder Spieler übernimmt einen Link in einer anderen Farbe und muss mehr Triforce-Teile sammeln als die anderen.
Als Hinderungsmittel stehen zum Beispiel Bomben zur Verfügung.

Nicht die innovativste Idee – macht aber dennoch Spaß und sein wir mal ehrlich, mehr als eine Zugabe ist das natürlich nicht. Zelda ist und bleibt (hoffentlich) ein Singleplayer-Spiel.

Fazit Fazit

Beim Schreiben des Reviews habe ich mich unglaublich schwergetan die Story vernünftig zu erzählen, da sie mir eigentlich zu abstrus und zu weit hergeholt ist für eine “Legend of Zelda”, mal vom sonstigen – Zelda entführt rette die Welt – abgesehen.

Link? Lokführer? Göttliche Schienen? – Nun gut, zu Anfang habe ich mir gedacht – hey bei “Phantom Hourglass” war er Kapitän, wieso sollte es nicht auch als Lokführer funktionieren?
Im Nachhinein aber unterscheiden sich die beiden Geschichten bzw. Teile doch gewaltig voneinander und für mich wirkt die Lokführersache einfach wie “Hey wir brauchen noch einen zweiten DS-Teil, welche Stories haben wir denn noch in den verstaubten Schubladen? – Und nehmt ja nicht die guten für den 3DS und Nachfolger und nehmt ja nicht die Leute von “Skyward Sword” dafür”

Es ist kein schlechtes Spiel, es ist nur ein nicht-so-gutes Zelda.

Auf jeden Fall kommt etwas vom guten alten Zelda-Feeling rüber und wenn man von der flachen Story absieht, so war es schon lohnenswert seine Zeit in diesen Zelda-Teil zu stecken.

Trotz allem spreche ich meine Empfehlung für diesen Titel aus.

Wertung: 7

Testomat Erstellt über unseren Testomat von wonne.

Usertest: Your Doodles Are Bugged! (7/10)

Testomat

Your Doodles Are Bugged!

Titel Your Doodles Are Bugged!

Return of the Lemmings? Nein, diesmal sind es Käfer (und unzählige davon) die es zu Retten gibt!

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Die Story ist denkbar simpel: Die Käfer sind ohne dich und deinen Stift verloren, hilf Ihnen zum Levelausgang zu kommen.

Gameplay Gameplay

Das Gameplay ist sehr einfach gehalten (wie sollte man es bei diesem Spiel kompliziert machen?), man “ist” in der Spielwelt ein Stift und zeichnet Wege für die Käfer um sie zu Ihrem Ziel zu bringen.

Technik Technik

Technik ist bei diesem Game kein Thema, dieses Spiel wäre sogar auf einem 16-Bit System wie dem Mega Drive möglich gewesen.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Kein Multiplayermodus vorhanden. Aber eine Rangliste wo man sich gegenseitig vergleichen kann.

Fazit Fazit

Ein Spiel was weder tolle Musik oder Grafik hat, dafür aber einen absoluten Suchtfaktor! Für 80 Microsoft Points (umgerechnet ca. 1 Euro) kann man bei so einem Indie-Spiel nichts falsch machen, besonders wenn man schon immer Wimmelspiele wie die Lemminge gemocht hat. Aber Vorsicht: Wer einmal anfängt kann nur schwer aufhören ;)

Wertung: 7

Testomat Erstellt über unseren Testomat von Nerestro.

Usertest: Ninja Gaiden Sigma 2 (9/10)

Testomat

Ninja Gaiden Sigma 2

Titel Ninja Gaiden Sigma 2

Ninja Gaiden. Eine Serie, die schon seit Ende der 80er Jahre existiert und Spieler auf der ganzen Welt seit jeher zur Verzweiflung bringt. Zuerst simpel gemachte seitlich scrollende Action-Jump’n Run Games und seit 2004 in der dritten Dimension angesiedelt.

Der zweite Sigma-Teil ist ein Remake von Ninja Gaiden II für die Xbox360. Erweitert um die weiblichen Charaktere Rachel (eine Blondine mit einem Hammer und schweren Geschützen), Ayane (bekannt aus der Dead or Alive-Reihe) und Momiji (hat schon im DS-Ableger Ninja Gaiden Dragon Sword mitgespielt). In insgesamt drei Levels des Spiels könnt ihr ihre Rolle übernehmen. Der Gorefaktor wurde runtergeschraubt und mehr Wert auf Ästhetik gelegt. Wieso dieses Spiel eines der ganz großen PS3-Titel ist erfahrt ihr im Test!

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Ryu Hayabusa heißt der Held der Ninja Gaiden Serie. Sein Name bedeutet soviel wie “Drachenfalke”. Er ist Mitglied des Hayabusa-Clans und direkter Nachkomme des Drachenclans. Eines Tages als Ryu in sein Heimatdorf zurückkehrt ist er geschockt als er sieht, dass die wertvolle Dämonenstatue entwendet wurde. Sie ist ein wichtiges Artefakt, das sich im Besitz des Drachenclans befand, um die Dämonen für ewig zu verbannen. Er erfährt, dass der Black Spider Clan unter der Führung und im Auftrag von Genshin, dem Mörder eures Vaters, die Statue gestohlen hat und sie die Statue dazu verwenden wollen, den bösen Dämonenkönig Vazdah wiederzubeleben. Ryu muss das natürlich verhindern bevor die Welt dem Untergang geweiht ist.

Das Setting des Spiels orientiert sich in der nahen Zukunft mit vielen asiatischen, mystischen und futuristisch anmutenden Elementen. Man spielt zum Teil an den unterschiedlichsten Orten. Angefangen beim Heimatdorf bis hin zu großen Gebäudekomplexen, dem kalten Russland, einem Wald und sogar der Hölle. Abwechslung wird groß geschrieben. Es ist für ein Ninja-Spiel bewusst düster und geheimnisvoll gehalten.

Gameplay Gameplay

Ninja Gaiden Sigma 2 ist ein Action-Hack’n Slay Game wie es im Buche steht. Man schnetzelt sich mit verschiedenen Waffen wie Schwertern, Krallen und Stäben durch die Gegner und kann im Laufe des Spiels auch Magie einsetzen. Es ist allerdings ein Spiel, das mit Sicherheit nicht für jeden geeignet ist. Das muss man ganz klar sagen.

Das liegt vor allem am brachialen Schwierigkeitsgrad. Auf der untersten Stufe (Akolyth) kann jeder noch gut zurecht kommen. Auf Krieger (normal) sollte man als ungeübter Ninja Gaiden-Spieler schon gut aufpassen und spätestens auf Mentor (schwer) überlebt man bei Unachtsamkeit keine 2 Minuten. Die richtigen Hardcore-Spieler können dann beweisen was sie drauf haben, wenn sie den abartig harten Meister Ninja-Modus knacken. Hier sind fast alles gegnerischen Treffer entweder fast oder sofort tödlich und eine einzige falsche Drehung genügt für das Game Over. Man sollte wissen worauf man sich einlässt wenn man sich ernsthaft mit Ninja Gaiden beschäftigen will.

Das Spiel zieht seinen unvergleichlichen Reiz aus dem herausfordernden aber stets fairem Gameplay. Solltet ihr das Zeitliche segnen wisst ihr auch woran es gelegen hat und dass es euer Fehler war. Es gibt wohl kein Spiel, das einen auf so brutale Weise die menschlichen Grenzen aufzeigt. Höchstens Demon’s Souls kommt da noch auf einer Stufe, ist aber spielerisch nicht vergleichbar.

Die Steuerung funktioniert hervorragend und man hat immer gute Kontrolle über Ryu und die anderen Charaktere. Die verschiedenen Moves sind mit etwas Übung gut auszuführen und erleichtern euch so manche Stelle.

Die 17 Kapitel des Spiels hat man mit etwas Übung auf normalem Schwierigkeitsgrad in 9-10 Stunden geschafft. Es geht auch schneller. Je nachdem wie gut man ist. Spielt man das Spiel durch wird der nächsthöhere Schwierigkeitsgrad freigeschaltet. Jedes Kapitel lässt sich extra anwählen.

Zudem gibt es noch einen Missions-Modus, bei dem man vor verschiedene Aufgaben gestellt wird und unterschiedliche Arten von Gegner möglichst professionell und schnell erledigen muss um hohe Punktzahlen zu erreichen. Dieser Modus ist auch zu zweit spielbar. Aber mehr dazu weiter unten.

Technik Technik

Grafisch ist Ninja Gaiden Sigma 2 ein durchaus ansehnliches Spiel, auch wenn es sich nicht mit der Referenz eines Killzone 3 oder Uncharted 2 messen kann. Die Hauptfiguren als auch die Monster sind sehr gut animiert und mit vielen detailreichen Texturen versehen. Die Hintergründe fallen dagegen leicht ab, sind aber auch nicht schlecht gemacht, teilweise sogar richtig gut.

Noch dazu läuft es flüssig und ohne Ruckler. Störende Grafikfehler wie Tearing sind ebenso Fehlanzeige. Hier hat Team Ninja gute Arbeit geleistet. Im Vergleich zur Xbox360-Version fällt auf, dass Sigma 2 bei der Ausleuchtung und den Schatten ein Stückchen die Nase vorn hat. Durch die native Auflösung von 720p wirkt alles noch etwas feiner.

Die Musik ist eher unauffällig aber angenehm und passt zum Geschehen.

Mehrspielermodus Mehrspielermodus

Ninja Gaiden Sigma 2 bietet im Missionsmodus die Möglichkeit, es mit der CPU oder einem menschlichen Mitspieler zu spielen. Dabei müssen beide im Team arbeiten und möglichst schnell und mit Stil die Gegnerhorden besiegen, damit es reichlich Punkte gibt. Die Punkte kann man online wiederum hochladen und sind in Ranglisten einsehbar.

Leider kommt hier das größte Manko des Spiels zu tragen: Davon abgesehen, dass ein Spiel wie Ninja Gaiden keinen Multiplayer-Modus benötigt muss man leider auch sagen, dass es nicht wirklich großen Spaß macht. Zum einen liegt das daran, dass das Spiel in diesem Modus wegen der Mengen an Gegnern schnell sehr chaotisch wird und man sich öfter im Weg steht als einem lieb ist und zum zweiten kann man nur online mit menschlichen Mitspielern spielen. Die CPU-Kameraden taugen überhaupt nichts und man ist nur ständig dabei, sich gegenseitig wieder zu beleben. Zumindest auf den höheren Schwierigkeitsgraden. Wenn zwei richtige Profis zusammen spielen ist es natürlich etwas reizvoller, aber diese Leute sind rar gesät.

Fazit Fazit

Die Pros und Contras im Überblick:

+ sehr gut gemachtes und dynamisches Gameplay
+ hoher aber immer fairer Schwierigkeitsgrad
+ gute Steuerung
+ saubere technische Umsetzung

- Für viele Spieler zu schwer und somit schnell frustrierend
- etwas mehr Gore-Effekte aus der Xbox360-Version hätten sie drinlassen können
- ab und zu Kameraprobleme

Ninja Gaiden Sigma 2 ist ein sehr gutes aber auch sehr schweres Spiel. Wer sich der Herausforderung stellt wird allerdings belohnt mit einem superben und gut kontrollierbaren Gameplay. Technisch gibt es nichts auszusetzen. Der Multiplayer-Modus hingegen ist überflüssig und in seltenen Fällen kann es passieren, dass die frei justierbare Kamera nicht ganz so will wie ihr wollt. PS3-Besitzer mit Hang zu Action-Spielen sollten es unbedingt mal ausprobieren. Zumal das Spiel bereits preiswert zu haben ist.

Wertung: 9

Price-Alert Erstellt über unseren Testomat von SambucaFlo.

Usertest: The Book of Unwritten Tales (8/10)

Testomat

The Book of Unwritten Tales

Titel The Book of Unwritten Tales

Nach unzähligen Jahren herrschender Adventureflaute, bahnte sich im Jahre 2008 eine Erholung mit der Ankündigung von „The Book of Unwritten Tales“ an, dieses sollte sogar nicht sonstwo herkommen, sondern aus Gefilden, die im „Musikantenstadl“ Bremen beheimatet sind.
Im April 2009 war es dann soweit und die Spieler hierzulande durften das Erstlingswerk von KING Art Games in der Hand halten.
The Book of Unwritten Tales ist ein sehr gelungenes eigenes Abenteuer mit Persiflageelementen auf andere Adventures und MMORPGs, hier und dort werden immer wieder kleine Seitenhiebe verpasst.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Die Charaktere:

Willbur Wetterquartz.
Die Familie Wetterquartz ist eine technikbegeisterte Familie. Vom Opa angefangen bastelt die ganze Familie an allen möglichen Dingen um den Gnomalltag zu erleichtern, alle bis auf Willbur.
Willbur interessiert sich eher für die Magie und kann mit Technik so gut wie nichts anfangen, nur einige kleinere Dinge, die er gebastelt hat verbinden ihn mit der Leidenschaft seiner Angehörigen.
Im Weißkammergebirge gibt es eine kleine Zwergenbastion in der Willbur arbeitet, er ist dort für alles und nichts zuständig.
Diese Arbeit bringt ihn letztendlich mitten ins Abenteuer seines bisherigen Lebens…

Ivo, die Elfe:
Ivo, eigentlich Ivodora Eleonora Clarissa, Prinzessin vom Silberwald, eine Prinzessin wie sie kein König zur Tochter haben will.
Ivo ist anders als die braven Mädchen, die auf ihren Prinzen warten, sie liebt Abenteuer und stürzt auch prompt in eines hinein, immer an ihrer Seite: Vogel „Pieps“.
Sie beobachtet wie ein alter Gremlin von den Schatten gefangen wird und will diesen befreien.
Dabei begibt sie sich auf den Rücken eines Drachens um dort, mit der Befreiung des Gremlins, in ihr größtes Abenteuer zu stürzen….

Nathaniel „Nate“ Bonnet:
Ein Abenteurer und Freibeuter mit Luftschiff, sehr von sich überzeugt und immer auf der Suche nach Profit. Als er Ivo und Willbur begegnet, findet er zunächst Rettung, später dann auch sein größtes Abenteuer.
Nate wird immer begleitet von seinem Haustier „Vieh“, ein Wesen, vollständig mit Fell bedeckt, sehr gelenkig und schwer zu verstehen.

Die Geschichte:

Der entführte Gremlin Mortimer MacGuffin, kam durch ein altes Buch auf die Spur von alten legendären Artefakten, die den Krieg zwischen der Allianz der freien Völker gegen die Schattenarmee beenden könnten.
Wer diese Artefakte in die Hände bekommt, wird die Welt in der Hand haben.
Die Obere der Schatten bekam Wind von der Sache und schickte ihre Lakaien um den Gremlin zu entführen und so an die Informationen zu den Artefakten zu kommen.
Als die Entführung bereits in vollem Gange war und MacGuffin mit dem nächsten Gefängnis-Transportdrachen weggebracht werden sollte, beobachtete die Elfe Ivo das Vorhaben und schritt ein.
Bei dieser Befreiungsaktion verlor MacGuffin einen Ring, der Gnom Willbur in die Hände fiel…

Von da an begann ein Abenteuer durch das drei völlig unterschiedliche Wesen zusammenarbeiteten und gemeinsam gegen die Schattenarmee kämpfen, gut trainierte Orkfrauen, gemeingefährliche Drachen, einen Kerker voll lebender Tote und ein sehr merkwürdiger Taure werden die Wege der drei Abenteurer kreuzen.
Auch der Tod ist nicht weit…

Die Story ist nicht zuweit hergeholt, überrascht immer wieder und ist gut erzählt.

Gameplay Gameplay

Gameplay:

Bis auf kleinere Macken spielt sich das Spiel sehr gut.
Die Rätsel sind für eingefleischte Adventurespieler nur eine kleine Herausforderung, für Einsteiger sind sie genau passend.
An wenigen Stellen kann es passieren, dass man den Anschluß verliert und man eine Weile nach Hinweisen oder Gegenständen suchen oder kombinieren muss um wieder voranzukommen.
Bewegungen die man einmal gestartet hat, lassen sich nicht abbrechen. Wenn man dem Charakter zum Beispiel den Weg aus einem Raum vorgibt, unterwegs aber noch etwas sieht das man mitnehmen möchte oder probieren möchte, so geht der Charakter erst aus dem Raum.
Man muss den Raum neu betreten um dann andere Sachen machen zu können.
Die Dialoge sind gut verständlich und oft auch sehr lustig, die Hinweise auf Quests in ihnen meistens eindeutig, hat man etwas vergessen, kann man zu der Person zurückgehen und sich erneut alles erzählen lassen.
Die Quests und Rätsel selbst sind nicht zu lang und sorgen nicht für stundenlanges rennen, sie sind in sich logisch aber haben oft ein absurdes Ende.

Technik Technik

Grafik:

Die Haupt- und Nebencharaktere sind liebevoll animiert und designt, bis in kleinste Mimiken, die Hintergründe gut gezeichnet, immer passend und schön anzusehen. Gegenstände, die zum weiterkommen benötigt werden, fallen glücklicherweise nicht direkt auf, wie es bei manchen Spielen aufgrund von Designfehlern der Fall ist (Sachen springen direkt ins Auge).
Durch den Comicstil läuft das Spiel auch auf schwächeren Rechnern und Notebooks.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind manche Videos, da diese den Eindruck machen, sie wären bereits vor einigen Jahren mehr entstanden.
Grafik- oder Clippingfehler sind mir während des Spiels nicht aufgefallen.

Sound:

Die Tracks im Hintergrund sind zwar immer stimmig, jedoch wiederholen sie sich recht schnell und dudeln im Prinzip die ganze Zeit daher.
Je nach Grad der Aufmerksamkeit für die Musik ist es manchmal nervig, manchmal nicht.
Die Synchronsprecher leisten eine super Arbeit, jede Stimme passt zu ihrem Charakter und wurde bestens auf die Bewegungen der Figuren abgestimmt, nur selten sprach ein Sprecher länger als sein Charakter sich bewegte.
Bei den Sprechern handelt es sich um allseits aus Film & Fernsehen bekannte Stimmen von unter anderem Daniel Craig, Angelina Jolie, Ben Stiller, Whoopie Goldberg und George Clooney.
Insgesamt passt das Soundbild gut zum restlichen Paket.

Steuerung:

Wie in Point & Click Adventures üblich, wird mit der Maus gesteuert.
Gegenstände werden zunächst per Klick angeschaut und bei Bedarf eingepackt, kombiniert oder nochmal untersucht.
Dialoge werden ebenfalls per Klick ausgeführt.
Kommt man mal nicht weiter oder findet bestimmte Gegenstände nicht, so kann per Spacetaste ein wenig geschummelt werden.
Mit Druck auf diese Taste werden Hotspots angezeigt, Gegenstände mit denen interagiert werden kann oder auch Wege.

Fazit Fazit

The Book of Unwritten Tales hat für mich das Point & Click Adventure endlich wieder attraktiv gemacht, ich sehne mich bereits jetzt nach dem Prequel „Die Vieh-Chroniken“, welches Anfang 2010 erscheinen soll.
KING Art Games hat hier ein wahrhaft meisterliches Erstlingswerk abgeliefert.
Bis auf die erwähnten kleinen Macken, die ein klein wenig nervten, habe ich die Stunden genossen, die ich im Spiel verbringen konnte, den ein oder anderen Lacher musste ich von mir geben. Vor allem bei der Reihe zu Willburs Magiediplom und einem diversen Spiel, welches in der Stadt dort gerne gespielt wird.
Die vielen versteckten Anspielungen auf MMOs oder andere Adventures sind einmalig und man freut sich bei jedem von neuem.
Ich kann diesen Titel nur wärmestens empfehlen.

Wertung: 8

Price-Alert Erstellt über unseren Testomat von wonne.

Usertest: Fallout: New Vegas (10/10)

Testomat

Fallout: New Vegas

Titel Fallout: New Vegas

Wir haben den großen Ceaser siegen und dann verlieren sehen. Wir haben einen rücksichtslosen Geschäftsmann zugearbeitet und betrogen. Wir haben eine neugegründete Republik vernichtet und ihnen Ruhm beschert. Und letztendlich haben wir sie alle gegeneinander ausgespielt. Willkommen bei Fallout New Vegas.

Story und Spielewelt Story und Spielewelt

Fallout: New Vegas verfügt über eine riesige und abwechslungsreiche Spielwelt im atomaren Nachkriegssetting. Wenn man alles sehen will ist man gut und gerne um die 200 Std. beschäftigt.

Gameplay Gameplay

Wie schon sein Vorgänger Fallout 3 lässt sich Fallout: New Vegas sehr leicht mit dem Gamepad (Xbox 360 Version) steuern. Dank dem V.A.T.S. Zielmodus ist es möglich seinen Gegner ganz genau anzuvisieren und zu eliminieren.

Technik Technik

Die Technik ist leider etwas veraltet. Wenn man Fallout 3 kennt wird man bei new Vegas denkenes ist einfach nur ein sehr, sehr großes Addon weil es die exakt selbe Engine benutzt wie sein Vorgänger. Echte Rollenspielfans lassen sich davon aber nicht abschrecken.

Fazit Fazit

Für mich ist Fallout: New Vegas eines der besten Rollenspiele die es jemals zu spielen gab (und ich habe schon sehr viele Rollenspiele in meinem Leben gespielt). Die Fallout-Serie ist geprägt von einen tollen Humor, einer dichten Atmosphäre und unzähligen Stunden Spielspaß. Für jeden Rollenspieler ein absoluter Pflichtkauf.

Wertung: 10

Price-Alert Erstellt über unseren Testomat von Nerestro.


FieberCoins Top 10

1. Marcel (Team) | 14.041
2. carstor (Team) | 12.741
3. SohnMist | 8.308
4. Nerestro | 5.345
5. torpedro | 4.507
6. neo-tronic | 4.323
7. Das_Fred | 3.747
8. Cada | 3.714
9. Wonne | 3.652
10. WWSelec | 3.255

Kategorien

Wir informieren dich kostenlos per SMS bei Veröffentlichung eines extrem guten Angebots (FieberSchnäppchen).

Dieses Feature ist registrierten Usern von Preisfieber.net vorbehalten.
Preisfieber.net RSS Feed Preisfieber.net Twitter Preisfieber.net Facebook Preisfieber.net Google Plus

Inhaltsfilter deaktiviert Seite anpassen Ausklappen / Einklappen

Wusstest du schon? Wusstest du schon?

Das Erstellen eines kompletten Price-Alerts dauert in der Regel nicht länger als 2 Minuten.


Noch unkontrollierte Meldungen Price-Alert (1) Ausklappen / Einklappen

Wer ist online? Wer ist online? Ausklappen / Einklappen

Hier wird umgerechnet! Umrechner Ausklappen / Einklappen

OGDB-Suche OGDB-Suche Ausklappen / Einklappen

Xbox 360 News Xbox 360 News Ausklappen / Einklappen

Sonstiges Sonstiges Ausklappen / Einklappen

Unsere Partner Partner Ausklappen / Einklappen