

Resistance 3Als Insomniac Games am 23.03.2006 Resistance – Fall of Man als Launch-Titel für die Playstation 3 entwickelte, welcher von Sony CE gepublished wurde, dachte erst niemand daran was für positive Resonanz dieser Titel bei der Gaming-Gemeinde hervorbrachte. Daraufhin folgte 2 Jahre später, nach einer kurzen Verschiebung, Resistance 2 am 03.12.2008 ebenfalls exklusiv für die PS3. Dieser Titel glänzte mit verbesserter KI und grafischer Politur. Die Bestien waren größer und mächtiger als zuvor, die KI fand auch die Deckung und es war somit, in den höheren Schwierigkeitsgraden echt eine Herausforderung. Nun am 09.09.2011 erschien Resistance 3. Erstmals für einen Sony Release, mit einem Onlinepass. Sollte man das Game gebraucht erwerben, schlägt dieser im Playstation-Store mit knappen 10 EUR zu buche.
Nun hier die Frage: Macht Resistance 3 den Onlinemodus besser, wie die Vorgänger, wie schaut es mit der Grafik aus – und verdammt: Ist die geliebte Coop-Kampagne aus dem 2. Teil wieder mit inbegriffen? Und sind wir wieder ein Veteran und kämpfen alleine gegen die bösen Bestien, oder verteidigen wir uns mit Händen und Füßen, wie man es von einer Widerstandsbewegung erwartet?
Das und mehr erfahrt ihr in unserem Test!
Story und SpieleweltWir erinnern uns: In Resistance – Fall of Men befanden wir uns 1951 in Europa und wurde über das Chimera Virus aufgeklärt. Unser Protagonist, Sgt. Nathan Hale welcher zu den United States Army Rangern gehörte, hatte die Aufgabe die Engländer im Kampf gegen den Chimera-Virus zu unterstützen. Durch den Überfall von den sogenannten Kriechern, gleich zu Beginn des Spiels, wurde Nathan Hale mit dem Chimera-Virus infiziert. Erst mal schlecht, aber durch die Infektion war es ihm fortan möglich, sich selbst zu heilen, wie man es eben aus anderen Shootern kennt – Dort bedarf es aber nicht irgendeiner Infektion durch irgendeinen Virus.
In Resistance 2 – 1953 – schreitet die Infektion von Nathan Hale stetig fort. Nathan Hale der Retter der Menschheit, oder so ähnlich. Dr. Malikov hat mit dem Virus experimentiert und Nathan Hale und Dädalus, sein letzter Gegner im 2. Teil stehen in irgendeiner Verbindung, welche durch Dr. Malikov hergestellt wurde. Nach dem Sieg über Dädalus erschießt Joe Capelli, das letzte lebende Teammitglied von Nathan Hales Einheit ihn – aus Angst, was aus ihm noch werden würde.
Teil 3 – Jetzt wird’s brenzlig: 1957, ihr und Joseph Capelli. Ja, ihr hört richtig. Den welchen ihr durch den Level buxieren dürft, dabei handelt es sich um niemand anderen, wie den, der Nathan Hale erschossen hat. Dieser ist nun verheiratet mit der Stiefschwester von Nathan, Susan Farley. Die beiden haben auch einen Sohn, Jack. Ihr startet das Spiel in einer Kleinstadt Namens Haven, Oklahoma, wo sich Joseph Capelli mit seiner Familie und weiteren Wiederstandskämpfern niedergelassen hat – täglich ist aber die Angst präsent, erneut von einer Bestienflut angegriffen zu werden. Die Menschen hier leben in einer Art Mine, da es nicht möglich ist unbemerkt an der Oberfläche zu leben. Männer und Frauen versuchen die Mine zu verteidigen, bis sie eines Tages doch überrannt werden. Joseph Capelli macht sich mit Dr. Malikov auf den Weg in Richtung New York, wo einer der Haupttürme der Bestien steht, welcher wohl ein Portal darstellt, welches die Bestien dafür benutzen oder benutzen wollen um von ihrem Heimatplaneten auf die Erde zu kommen. Die Menschen werden des Weiteren nach ihrem Ableben nicht mehr in Umwandlungszentren geschafft, sondern werden an Ort und Stelle liegen gelassen.
Dem aber nicht genug, wer die Grims und die Egel aus dem 2. Teil noch kennt, der wird im 3. Teil sogar noch überrascht. Diese Bestien-Unterarten, die Grims sind Menschen, welche infiziert wurden aber nicht getötet, leben wild und greifen auch die Militäreinheiten der Bestien an. Dazu gehört auch der Witwenmacher, welcher ebenfalls wild lebt und in teils spektakuläre Kämpfe verwickelt wird.
Aber nun zurück zur Story: Aufgrund des Angriffes, dem Umstand seiner Familie ein besseres Leben zu bescheren und letzten Endes durch die bitte von Dr. Malikov ihm nach New York zu folgen und den Hauptturm der Chimera zu zerstören macht sich Joseph Capelli zusammen mit Dr. Malikov auf den Weg dort hin und der Kampf beginnt…
Alles in allem muss man sagen, dass sich Insomniac Games bei der Story und dem Storytelling echt ins Zeug gelegt hat. Im Gegensatz zu den Vorgängern kommt nun auch ein Gewisses Maß an „Selbsterhaltung“ und „Wiederstand“ zum Einsatz, welche man in den vorherigen Teilen vielleicht etwas vermisst hat. Durch die Story kämpft ihr euch entweder alleine, oder zusammen mit einem Freund ca. 8-10 h, was für einen Shooter in der momentanen Zeit definitiv ein Highlight ist. Die spektakulären Bosskämpfe aus dem zweiten Teil möchte man zwar ab und an vermissen, dennoch kommt man auch hier auf seine Kosten.
GameplayIhr wolltet das Weapon Wheel aus dem ersten Teil wieder? – Ihr bekommt es. Des Weiteren lassen sich die Waffen während des Spiels mit Kills durch das Primär- oder Sekundärfeuer aufleveln und erhalten somit diverse Perks, welche euch im Verlauf des Spiels zu gute kommen. Mehr Munition, stärkeren Schaden durch Schüsse, mit Schlag des Gewehrkolbens im Nahkampfangriff und noch mehr. Die wohl größte Änderung am Gameplay ist wohl die Back to the Roots Geschichte mit der Health-Anzeige: Joseph Capelli heilt sich nicht von selbst, stattdessen müsst ihr das komplette Spiel über Ausschau nach Healthpacks halten, welche im mittleren Schwierigkeitsgrad eigentlich zur Genüge zu finden sind. Falls nicht – diverse Chimera tragen diese bei sich und nach deren Ableben dürft ihr euch diese zur Gemüte führen. Die Drohnen aus dem 2. Teil, welche euch das Leben schwer machten – tun dies auch im 3. Teil. Nur gibt es von dieser noch eine weitere Modifikation: Die Schilddrohne. Wie der Name schon sagt, erzeugt die um einen Hybriden ein Schild, somit kann dieser nicht direkt getötet werden, vorab müsst ihr euch um die Drohne kümmern, bevor ihr der Bestie den Rest geben könnt.
Deckung, Deckung, Deckung…
Ja, in Deckung gehen mittels Knopfdruck? – Fehlanzeige. Diese müsst ihr euch schon selbst suchen – und hier natürlich mit Geschick vorgehen. Denn: Die Chimera treffen euch meistens. Seien es die Langbeine, welche nun auch erstaunlich hoch hüpfen, ja fast fliegen können und euch mehr oder weniger fast jede Deckung zu einer Luftnummer machen können. Oder aber die Egel, welche eben mal einfach auf euch zu rennen, sich währenddessen immer mehr Pusteln bilden und vor euch einfach in die Luft fliegen und mit einer ätzenden Substanz bespritzen, was natürlich mit einem Abzug von Lebensenergie quittiert wird.
TechnikGrafik:
Grafisch weiß Resistance 3 zu überzeugen. Ihr bekommt weder Landschafts-Pop-ups zu Gesicht, oder irgendetwas anderes negatives. Einzig und allein im Koop-Modus über Split-Screen weiß das Game nicht wirklich zu überzeugen. Die Details kommen einfach nicht so rüber, wie sie eigentlich sollten und es wirkt im Splitscreen teilweise etwas überladen, wodurch man schnell die Orientierung verliert. Wenn man die Kampagne allerdings alleine, oder den Koop online mit einem Freund spielt und die volle Bildschirmgröße zur Verfügung hat, ist jeder Abschnitt der 20 Kapitel ein Erlebnis. Die Details wissen ebenfalls zu überzeugen, auch wenn an der einen oder anderen Ecke das Leveldesign vielleicht ein wenig mehr, an anderen Stellen vielleicht ein bisschen weniger vertragen hätte. Im 3D-Modus konnte ich ebenfalls keine Popups oder der gleichen erkennen, was es in 3D ebenfalls zu einem Erlebnis machte. Jedoch an mein Favorite in 3D kommt Resistance 3 wie auch Killzone 3 leider nicht hin. Crysis 2 weiß hier zu überzeugen. Schade.
Teilweise sind auch die Animationen während des Gameplay’s etwas haklig, was sich spätestens dann sehen lässt, wenn ihr mit Joseph eine Leiter hochklettern müsst. Auch die KI hat im Gegensatz zum Vorgänger an Qualität verloren. Es kann sein, das sich direkt vor eich eine Bestie befindet, diese euch aber nicht mal wahrnimmt, was aber zum Glück nicht zur Regel während des gesamten Spiels wird.
Sound:
In Resistance 3 bekommt ihr deutlich mehr Dialoge zu hören, was auf der einen Seite richtig cool ist, das Storytelling vorantreibt und es somit auch auf Qualitäten hebt, welche kein Resistance Teil vorher so ausgeprägt hatte. ABER: Pseudo-coole Sprüche sind hier leider mit inbegriffen. Weniger ist oft mehr. Auch zu erwähnen ist, dass sich einige Samples ab und zu mal mittendrin abbrechen und wiederholen, welche man aber auch gerne mal überhören kann und diese nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Neu am Sound ist auch, das man jeden Kill eines Gegners mit einem Sample bestätigt bekommt. Was gerade in Anbetracht auf weit entfernte Gegner nicht mal schlecht ist, auf der anderen Seite das Spiel aber auch etwas einfacher macht. Ich hätte gern auf dieses Feature verzichtet, denn: Wie oft sind wir schon gekillt worden, weil ein Schuss von uns nicht gesessen hat und der Gegner wieder aufgestanden ist und uns denn getötet hat?
Alles in Allem ist dies hier nun aber Meckern auf hohem Niveau.
MehrspielermodusDer Mehrspielermodus der Koop Kampagne kann leider lediglich mit einem Freund gestartet werden, welcher sich auf eurer Friendlist befindet, oder neben euch sitzt und ihr spielt im Split-Screen. Der Splitscreen dagegen wirkt sich, wie schon erwähnt, ein wenig negativ auf die Grafik aus. Das Weapon-Wheel kommt nicht mehr rund daher, sondern gleicht eher einer Ellipse. Im Spiel verliert man des Öfteren die Orientierung, da das ganze etwas überladen wirkt. Leider wurde hier nicht eine eigenständige Koop-Kampagne entworfen, sondern ihr spielt hier die normale Kampagne, ohne weitere Hintergrundinformationen zu erhalten. Die Koop-Kampagne des 2. Teils hat mir persönlich besser gefallen und war eine Bereicherung für diesen Titel. Alles in allem aber gelungen, sofern man diese an 2 PS3’s und online spielt. ![]()
Der klassische Mehrspielermodus dagegen wartet mit unterschiedlichen Modi auf. Dazu gehören: Ein klassisches Deathmatch, Mini Deathmatch wo weniger Mitspieler dabei sind, Team Deathmatch, Erobern sie die Flagge, Durchbruch: Hier zählt es im Team den gegnerischen Reaktor zu zerstören, Kettenreaktion: Verschiedene Standorte erobern um ein Wurmloch zu öffnen oder in sich zusammenfallen zu lassen. Oder den Orginal Hardcore Modus. Leider laggt der Mehrspielermodus noch etwas. Mit diversen Perks könnt ihr auch euren Charakter ausstatten, welche nach dem Levelaufstieg freigeschalten werden.
FazitAuch hier hab ich einige Zeit für das Fazit überlegen müssen. Denn ich habe das halbe Game über Nathan Hale – unseren Retter – vermisst. Nun aber, wenn ich das erlebte nun Revue passieren lasse, muss ich sagen, dass sich Joseph Capelli, der Protagonist des 3. Teils, und die anderen Charaktere – gut einfügen. Es ist mal, für einen Resistance Teil eigentlich wichtig und notwendig, ein Maß an Wiederstand zu spüren. Zum Beispiel dann, wenn man während der Story nur mit einem Vorschlaghammer bewaffnet, sich durch einige Grims kämpft.
Auch das Weapon-Wheel wie auch die überarbeitete Health-Anzeige und Regeneration mittels Health-Packs fühlt sich echt und keinesfalls aufgewärmt an. Ihr bekommt hier einen soliden Shooter, welcher die Resistance-Reihe zwar nicht ganz erfolgreich abschließt, aber dafür Action-reich. Denn: Die Geschichte vom Amerikaner, welcher unser Held ist und die Welt rettet, haben wir doch schon zu oft gesehen, oder nicht?
| Pro | Kontra |
| Ansprechendes und detailreiches Level- und Charakterdesign |
…was aber teilweise zu Übertreibungen neigt, oder stellenweise zu lahm ist. |
| Klasse Soundkulisse |
…mit diversen Wiederholungen und Pseudo-Coolen Sprüchen! |
| Tolles Storytelling mit Charakteren die sich “echt” anfühlen | ……Warum das so nicht schon in den Vorgängern geschehen ist?! |
| Grafisch in 3D, wie auch normal nett anzusehen | |
| Erstmals in einem Resistance-Teil ist der Wiederstand auch “fühlbar” |
|
| - Die KI musste leider etwas von ihrer Intelligenz einbüßen |
|
| -Koop und Multiplayer bedarf einer Politur. Speziell im Split-Screen |

| Vielen Dank an dieser Stelle an Sony Computer Entertainment Deutschland, welche uns freundlicherweise das Testexemplar zur Verfügung gestellt haben! |
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Erstellt über unseren Testomat von neo-tronic (Team). | |
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8 Kommentare
Bin mal echt gespannt auf das game
Also ich habe das Game erstmal Abbestellt denn die Epic Edition von Gears of War 3 ist wichtiger als dieses Spiel
Auf jeden
Ich bin froh, dass ich mir resistance nicht kaufen muss sondern mal das Testexemplar zoggen kann
Ich weiss, ich weiss, man soll und darf es nicht, aber ich bin der absolute Killzone 3 Typ.
)
Kann mir jmd einen Vergleich aufbauen?
Lohnt es sich, oder soll man es doch besser übers Wochenende leihen?
(Für 0,69€ am Tag
Habe an einigen Gewinnspielen teilgenommen und mal schauen ob es klappt und wenn spare ich mir 50 Euro
Also als Fan der Serie sollte man es spielen. Die Bilder, die man zu Gesicht bekommt sind teils schon der Hammer. Allein schon die Cut-Scenes.
Der koop-Modus in resistance 2 war schlichtweg genial. Leider wurde dies so im 3. Teil nicht so umgesetzt…
Danke fürs Feedback!
Hab’s mir mal ausgeliehen und damit hab ich nichts falsch gemacht. War regelrecht abwechslungsreich die Story, nicht immer nur Chimera, aber bleibe dann doch bei KZ3
also ich wollt das game mit meinem bruder durchspielen, das war aber mehr frustrierend als genial…
man läuft durch einen schlauch, kämpft an einem punkt eine weile bis ein neuer schlauch geöffnet wird…
grafik war teilweise auch schwach.
waffen sehr geil! und abwechslungsreich…story…naja, schon am anfang, man spielt john & james und der sohn hies glaub jim
für mich lediglich ein ende der trilogy, die bei teil 2 definitiv mehr überzeugt hat. 7/10
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